Neu gestalteter Kita-Raum soll Spaß an Musik wecken

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Fröhlich und bunt ist die Kita an der Heßlerstraße, was sich auch die Schülerinnen aus Recklinghausen bei ihrer Neugestaltung zum Vorbild nahmen. Fotos: Gohl

Eine Projektgruppe des Alexandrine-Hegemann-Berufskollegs Recklinghausen gestaltete einen Raum in der Städtischen Kita Heßlerstraße.

Durch das Anerkennungsjahr einer Schülerin des Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg kam das Projekt zustande. Die fünf Projektleiterinnen, Wibke Stegemann, Kim Lütsch, Aleksandra Skorodumou, Annkatrin Hans und Daniela Kehr, hatten sich zum Ziel gesetzt, den Raum in der Kita so zu gestalten, dass aus dem bisherigen Zimmer ein „Ton und Klang-Raum“ entstand.

Ihr Konzept schien von Beginn an schlüssig: „In der Einrichtung gibt es einen Raum, der zurzeit als Rollenspielbereich fungiert und wenig genutzt wird. Durch die Umgestaltung soll das Zimmer an Attraktivität dazu gewinnen und es soll ein neuer Spielraum für die Kinder der Einrichtung entstehen.“
Das Konzept der Kita wurde jedoch beibehalten: Viel Platz zum Spielen mit vielen Farben und Formen. Das Zimmer wurde zum Funktionsraum für die Kinder umbaut und soll der Nachhaltigkeit dienen.
Den jungen Leuten war aufgefallen: „Es herrscht in der Einrichtung ein Mangel an Musikinstrumenten, wodurch sich die Kinder im musisch-ästhetischen Bildungsbereich nur bedingt weiterentwickeln und auch kaum Erfahrungen im Zusammenhang mit Musik und Klängen machen können. Wir wollen den Kindern die Chance geben, Töne und Klänge zu erleben und zu erzeugen. Sie sollen Spaß am Umgang mit Musik haben und können so ihr Interesse dafür wecken und stärken.“
Die Schülerinnen haben das Projekt eigenständig geleitet und verwirklicht. Innerhalb von zwei Wochen haben die fünf es geschafft, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ohne Hilfe von Lehrern oder Erziehern ist es ihnen gelungen, dem Raum neuen Glanz zu geben. Unterstützt wurden sie dabei von Sponsoren (Möbel Hensel, Hellweg-Baumarkt und anderen).

In der Kita an der Heßlerstraße sind momentan 77 Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren. Dank der Schülerinnen können sich die Kleinen jetzt noch besser als zuvor austoben.

Text: Nicole Barkowski
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