Neuer Anstrich kurz vor Weihnachten: Gemeindesaal muss Heiligabend fertig sein

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Timo Fischer (Prokurist der Fischer Malerbetrieb GmbH), Petra Wagner (Presbyterin der Gemeinde) und Pfarrer Frank-Dieter Leich im Gemeindesaal, der noch rechtzeitig vor dem Heiligen Abend gestrichen wird. (Foto: Agentur)

Wer schon mal wenige Tage vor Weihnachten renoviert hat, weiß: Das macht noch mehr Stress als sonst. Im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Katernberg machen sie es dennoch. Und der muss nun wirklich bis Heiligabend fertig sein.

Der große Saal des Gemeindezentrums Nord an der Josef-Hoeren-Straße ist in die Jahre gekommen. Als Ort nicht nur für Gottesdienste, sondern auch für andere Veranstaltungen war nach 25 Jahren ein neuer Anstrich lange fällig, ein neuer Bodenbelag auch.
Als Pfarrer Frank-Dieter Leich in diesem Jahr sein 25-jähriges Ordinationsjubiläum feierte, bat er statt Geschenken um Spenden für die Renovierung. Geld kam zusammen, Farben wurden gekauft. Aber dann kam alles ein wenig anders - in Form einer vorweihnachtlichen Bescherung.

Sponsor in Evangelischer Gemeinde Katernberg


Der ‚Weihnachtsmann‘ ist ein Hilfsprojekt. „Buntes Ruhrgebiet“ heißt es, Initiator ist Timo Fischer, Prokurist der Fischer Malerbetrieb GmbH in Herne. Die Charity-Initiative hilft in jedem Monat einer sozialen Einrichtung der Region mit Malerarbeiten und Material. Über Stefan Koppelmann, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Essen, erfuhr Pfarrer Leich von der Aktion und sandte eine Bewerbungs-Mail.
Die hatte nicht nur Erfolg, sie sorgte auch für ungeahnte Geschwindigkeit. Beim Besichtigungstermin kündigte Timo Fischer an, den Gemeindesaal noch vor Weihnachten mit einem neuen Anstrich fertigzustellen.

Gemeindezentrum ist in die Jahre gekommen


Da holten Pfarrer und Presbyterin aber mal ganz tief Luft, bevor sie zustimmten, denn Weihnachten ist ja nicht irgendein Fest. Die große Weihnachtsmesse mit Krippenspiel an Heilig Abend (16 Uhr) muss stattfinden.
Und so sind nun an der Josef-Hoeren-Straße die Maler bei der Arbeit. Wie Profis es am liebsten tun, bringen sie ihr eigenes Material mit, so dass die Gemeinde die selbst gekaufte Farbe nicht benötigt. Aber die könnte man ja verkaufen und mit dem Erlös einen neuen Bodenbelag finanzieren ...
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3 Kommentare
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Stefan Koppelmann aus Essen-Nord | 22.12.2014 | 16:02  
Sabine Pfeffer aus Essen-Süd | 22.12.2014 | 16:30  
831
Stefan Koppelmann aus Essen-Nord | 22.12.2014 | 16:39  
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