"Opa Toni kocht wieder für uns!": Ex-Pizzabäcker zu Besuch in Katernberger Kita

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Städtisches Familienzentrum Imbuschweg Kochen des Großvaters eines Kindergartenkindes im Rahmen einer Elternbildungsaktion Facciamo una Carbonara ... V.l.: Andrea Schuster (Leiterin des Zentrums), Toni, Elisa und Chiara Cotza.
„Der Opa Toni kocht wieder für uns“, hieß es kürzlich einmal mehr in der Kita Imbuschweg in Katernberg. Bereits zum zweiten Mal war Antonio Cotza, Ex-Pizzabäcker im Ruhestand, im Kindergarten zu Besuch, um im Rahmen einer Eltern-Bildungs-Aktion köstliche Pizza und Pasta zuzubereiten.

Diesmal kam Antonio Cotza direkt zweimal in die Kita. An einem Tag bereitete er leckere Pizza zu, wobei ihm einige Kinder helfen konnten. An einem anderen Tag kochte „Toni“ Spaghetti Carbonara für alle Kinder der Kita. Für die Kinder mit Behinderung – bei der Kita handelt es sich um eine integrative Einrichtung – kochte „Toni“ zusätzlich eigens kurze Nudeln.

Bereits vor 14 Jahren ging Antonio Cotza, der davor 30 Jahre in Essen gelebt hatte, in den wohlverdienten Ruhestand. Seither genießt er seinen Lebensabend in seiner schönen Heimat Sardinien.

Aber einmal im Jahr, wenn er seine Familie in Essen besucht, lässt es sich der inzwischen 69-Jährige nicht nehmen, für die Kita-Kinder in Katernberg Pizza oder etwas anderes leckeres aus seiner Heimat Italien zu kochen. Seine Tochter Chiara erzählt: „Katernberg ist ein Brennpunkt. Viele Kinder kennen das gar nicht, dass ihr Opa für sie kocht.“ Das Leuchten in den Augen der Kita-Kinder sei für ihren Papa Gold wert, bemerkt Chiara Cotza. Sie ist der Meinung: „Viel mehr ältere Menschen sollten sagen: Ich kann was und: Ich möchte etwas machen.“

Wie es Toni gehe hätten viele Kunden gefragt, nachdem Antionio Cotza seine in Vogelheim ansässige „Pizzeria bei Dani“ an einen Nachfolger übergeben und in die Heimat zurück gekehrt war. Diese Geschichte im NORD ANZEIGER, die er auf Sardinien einen besonderen Platz an der Wand finden wird, solle gleichzeitig ein Abschiedsgeschenk für ihren Papa sein, aber vor allem ein kleines Dankeschön für ihn sein, sagt Chiara Cotza mit Tränen in den Augen.
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4 Kommentare
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 22.05.2017 | 11:31  
Marjana Križnik aus Moers | 22.05.2017 | 11:54  
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 22.05.2017 | 13:50  
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 23.05.2017 | 08:29  
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