Polizisten bespuckt und getreten: Randalierer im Polizeiauto verursacht Crash

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Ein Polizeieinsatz an der Waterloostraße im Essener Nordviertel hatte am Abend des vergangenen Dienstag, 27. Juni, weitreichende Folgen.

Zunächst bat ein Anrufer gegen 21.40 Uhr über den Notruf um polizeiliche Hilfe. "In einem auf der Waterloostraße stehenden polnischen Bus würden sich Randalierer befinden", teilte er mit "wobei der Busfahrer dringend Hilfe benötige". Wenig später überprüften Polizisten die Personalien eines angetrunkenen 33-jährigen, polnischen Fahrgastes.

Schnell stellte sich heraus, dass der Mann nicht nur polizeibekannt war, sondern auch aktuell wegen Raubes mit Haftbefehl gesucht wurde. Obwohl festgenommen und mit Handfesseln im Streifenwagen sitzend, setzte der renitente Mann sein aggressives Verhalten fort. Zunächst bespuckte er die Polizisten und den Streifenwagen, bevor er plötzlich mit Tritten die Polizisten angriff. Noch bevor der Fahrer den Polizeiwagen anhalten konnte, trafen auch ihn die Fußtritte. Er verlor die Gewalt über den BMW, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Holzzaun.

Gemeinsam überwältigten die leichtverletzten Beamten den Räuber und brachten ihn schleunigst zur Wache. Während eine weitere Streifenwagenbesatzung aus dem Essener Norden die verursachten Unfallschäden protokollierten, sorgten Beamte der Inspektion Mitte für die sachgerechte Unterbringung in einer benachbarten Justizvollzugsanstalt. Neben der möglichen Haft wegen Raubes erwartet den 33-Jährigen nun eine Strafanzeige wegen diverser Vergehen.
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