Schaf von der Weide gestohlen: Dreiste Diebe holten „Hansi“ aus der Herde

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Idyllisch geht es zu bei Andrea Knobels und ihren Schafen. Insgesamt 24 Schafe zählt ihre Herde - doch nun wurde eines direkt von der Weide gemopst. Fotos: Renate Debus-Gohl

Schafe sind Andrea Knobels Hobby. Insgesamt 24 Tiere nennt sie ihr eigen. Im Moment sind es allerdings nur 23, denn eines wurde ihr jetzt gestohlen. Die ­Chance, dass sie es wieder bekommt, ist wohl als sehr gering einzustufen.

Am Hördeweg, wo Katernberg und Gelsenkirchen an der Stadtgrenze grün in­einander übergehen, hat die 48-Jährige ihre Weide.
Am letzten Donnerstag, 20. August, versorgte sie am späten Nachmittag ihre Tiere: „Alle waren da.“ Am nächsten Tag aber fehlte „Hansi“ - trotz des männlichen Vornamens ein Schaf, „ein Mädel“, wie die Besitzerin sagt. Knapp zwei Jahre alt und von ihr mit der Flasche aufgezogen. Genau gesagt ist „Hansi“ eine weiße, gehörnte Skudde, ausgestattet mit gelben Ohrenmarken.
Sie wird nicht nur von ihrem Lamm „Klein-Helmut“ sehr vermisst, sondern auch von Andrea Knobel, und das nicht allein deshalb, weil „Hansi“ schon mal Kandidatin für die WDR-Reihe „Das tollste Tier vom Revier“ war. Anzeige, so berichtet Knobel, habe sie erstattet, große Hoffnungen auf Wiederbeschaffung mache sie sich jedoch nicht.

Schaf Hansi ist eigentlich ein Mädel ...

An den abgeknickten Pflanzen entlang des einsamen Weges könne man genau sehen, woher die ­Eindringlinge gekommen seien, sagt Andrea Knobel. Es sei der erste Diebstahl in ­ihrer Herde. Seit Jahren hält sie die Tiere: „Es ist einfach mein Hobby“, sagt sie, „ich mag Schafe.“

Text: Sabine Pfeffer
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 29.08.2015 | 11:29  
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