Umfrage in Borbeck: Wie wird bei den Geschäftsleuten und Angestellten Weihnachten gefeiert

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  Weihnachten steht schon fast vor der Tür und die Märkte haben schon geöffnet.

Für die Geschäftsleute und Mitarbeiter aus Borbeck fängt jetzt schon das Vorweihnachtliche Geschäft an und bekommen viel zu tun.

Wir haben mal nachgefragt wie sie Weihnachten feiern, ob sie schon alle Geschenke zusammen haben und was für sie der weihnachtlichste Ort ist.

Bei Tanja Hausmann wird die Familie besucht, „denn für mich ist der weihnachtlichste Ort, dieser wo alle von der Familie beisammen sind“ erklärt sie. „Meine Geschenke, die ich am Heiligabend verschenke wird, wie jedes Jahr, eine Mischung aus gekauften und gebastelten Sachen bestehen.“ Aber alle habe sie noch nicht fertig beisammen, denn die letzten Geschenke stellt sie erst in letzter Minute fertig. Der Weihnachtsbaum wird erst einen Tag vorher gekauft und noch am selben Tag geschmückt, damit man auch die Geschenke schön drunter drapieren kann. „Das Highlight“, berichtet die Geschäftsfrau, „ in unserer Familie ist das gemeinsame Essen der Pute. Dabei spielt es keine Rolle ob im Ganzen oder als Braten, denn ohne Pute würde etwas an Weihnachten fehlen.“
Die Familie von Iris Henft wiederum feiert Weihnachten ohne Geschenke. „Uns ist es wichtig, dass die gesamte Familie an einem Tisch beisammen sitzt und ein tolles Essen genießt.“ Manche Familien feiern, über die drei Tage verteilt, mehrfach Bescherung. Bei der Angestellten findet nur eine große Feier statt. „Da wir bei meinen Eltern feiern“, verdeutlicht Henft, „wird mittags der künstliche Weihnachtsbaum aufgestellt und gemeinsam geschmückt. Dieser wird jedes Jahr neu geschmückt, damit man nicht jedes Jahr die gleiche Baumdekoration hat.“
Wenn Christa Hühnemeyer mit ihrer Tochter Janine Schneider die Feiertage verbringt, dann geht sie gemeinsam mit den Enkelkindern in die Kindermesse am Heiligabend. „Für uns ist es gleichzeitig auch der Weihnachtlichste Ort, den wir den Kindern nicht vorenthalten möchten“, beschreibt Schneider uns. Und so wie es bei vielen Familien ist, schenken sich die Erwachsenen untereinander nichts zum Fest. „Die Geschenke für die Enkel besorgt meine Tochter für mich“, beichtet Hühnemeyer, „und da sie auch an Weihnachten Geburtstag hat, bekommt sie dennoch ein Geschenk, aber ganz bewusst in Geburtstagspapier.“
Am 24. Dezember, wenn die Ladentür von Peter Seidel zu geschlossen wird, geht es zusammen mit seinem Sohn auf Weihnachtsbaumsuche. „Bei uns in der Familie ist es Tradition, dass der Vater mit dem Sohn den Weihnachtbaum kauft und nachher auch schmückt. Und während dies geschieht kümmert sich meine Frau um das Familienessen.“ Wenn das Schmücken sich dem Ende neigt, dann kommt eine echte Rarität zum Einsatz. „was fast gänzlich aus den Weihnachtsbaumschmuck verschwunden ist“, erklärt Geschäftsmann Seidel, „sind echte Kerzen im Baum. Natürlich ist das nicht ganz ungefährlich, deswegen werden die Kerzen auch nur unter Aufsicht angezündet.“ Gefeiert wird mit der ganzen Familie an Heiligabend bei einem Wildessen. „Einige fahren über die Feiertage weg und machen Urlaub“, erklärt Seidel, „das kommt für uns nicht in Frage, denn am 24ten ist es das weihnachtlichste alle Familienmitglieder beisammen zu haben.“ Und jeder bekommt auch Geschenke, aber im Vordergrund stehen die Kinder. Die Erwachsenen bekommen meist keine großen Geschenke.
Der weihnachtlichste Ort, an den Jessica Ingensandt denkt, ist New York mit seinem Weihnachtsbaum am Rockefeller Center. „Den würde ich mir gerne einmal in echt anschauen“, schwärmt Ingensandt, „aber bis es so weit ist, habe ich meinen künstlichen Baum, den ich jedes Jahr neu dekoriere.“ Noch ist sie auf der Suche nach Geschenken, aber „bis Weihnachten ist es ja auch noch etwas Zeit“, berichtet die Angestellte. Die Feiertage erstrecken sich bei ihrer Familie über zwei Tage, so seien die Feierlichkeiten etwas entzerrter.
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