Die Beeren des Winters schmecken wohl besser als das Futter im Häuschen

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Die jetzt fast schwarzen Beeren des Efeus (Hedera helix) kann die Amsel ebenso gut schlucken wie die kleinen Hagebutten der Rambler-Rose "Kiftsgate". Aber die sind schon fast alle.
Einfach mal ignorieren ist ein Prinzip, das der Natur nützen kann. Für den Garten heißt das: Im Herbst/Winter nicht alles Verblühte abschneiden, es könnte sich noch jemand dafür interessieren.

Vögel zum Beispiel. Zwar biete ich, wenn die Temperaturen Frostgrade erreichen, auch Futter im Vogelhäuschen an. Aber für viele Vögel ist das zweite Wahl. So lange es mild ist, kann ich mir das Füttern sparen, sie suchen sich lieber selber etwas: Samen hat es an verblühten Stauden, Insekten lassen sich auch im Winter unter altem Laub usw. finden.

Früchte an Gehölzen sind auch begehrt. Die Amsel (Foto) hat in den letzten Wochen die Hagebutten der Rambler-Rose "Kiftsgate" verspeist. Es sind kaum erbsengroße Früchte, die sie gut schlucken kann, während sie größere Hagebutten erst aufpicken muss.
Sind die Hagebutten alle, geht es an die Früchte des Efeus, der sich einen alten Baumstamm mit der Rose teilt.

Die kugelförmig angeordneten Beeren von Hedera helix haben jetzt ihre fast schwarze Farbe. Sehr dekorativ auch im Blumenstrauß. Aber abgesehen davon, dass ich erst eine Leiter holen müsste, will ich der Amsel nichts wegnehmen. Obwohl für sie das Vogelhäuschen sogar die bequemere Futterquelle wäre.
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2 Kommentare
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Thomas Ruszkowski aus Essen-Ruhr | 19.01.2015 | 20:45  
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Gertrud Gottschalk aus Datteln | 22.01.2015 | 21:36  
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