69 Jahre Kriegsende. Die Junge Union gedachte der Opfer der Hitler-Diktatur

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Die Junge Union Essen gedachte am 08. Mai allen Opfern von Terror und Gewaltherrschaft.

Am 08. Mai, dem 69. Jahrestag des Kriegsendes, traf sich die Junge Union Essen am Katernberger Mahnmal für die Opfer von Terror und Gewaltherrschaft, um den Opfern der nationalsozialistischen Diktatur zu gedenken.
Der CDU-Nachwuchs traf sich am Katernberger Markt und legte, nach mehreren kurzen Redebeiträgen, Blumen am Mahnmal nieder.

Der 08. Mai 1945 für Deutschland und Europa die Stunde Null

Marvin Schnippering, Vorsitzender der Jungen Union Essen-Nord und Student der Geschichtswissenschaften, ordnete die Veranstaltung in einen historischen Kontext ein: „Das Kriegsende war für Deutschland die Stunde 0 – einerseits Zerstörung, Millionen Tote und die totale militärische und moralische Niederlage, andererseits auch damals schon für viele Deutsche nicht der Tag der Niederlage, sondern der Tag der Befreiung, denn mit dem Ende der NS-Diktatur endete die Verfolgung und Ermordung all derer, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der Nazis passten und Gegner ihres Regimes waren.“

Schnippering betrachtete das Kriegsende auch aus einer europäischen Perspektive: „Aus den Trümmern des Kontinents erwuchs die Idee eines vereinten Europas.“

Frieden und Freiheit sind nicht selbstverständlich

An diesen Worten knüpfte Ulrich Beul, der Essener Europakandidat, an. Er betonte, dass Diktatur und Krieg Europa gelehrt haben, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind. Aktuell erinnert uns die Ukraine-Krise daran wie wichtig das Friedensprojekt Europa auch heute noch ist.

Als Abschluss sprach die Kreisvorsitzende der JU Essen Jessica Roth. Sie erweiterte das Gedenken noch und sagte: „Wir sind in Gedanken auch bei denen, die selbst heute noch unter totalitären Regimen leiden“

Im Anschluss an die Redebeiträge legten die Mitglieder Blumen am Mahnmal nieder und entzündeten Kerzen.

Die Geschichte zeigt uns, dass Demokratie und Freiheit nicht selbstverständlich sind und darum appelliert die JU, dass alle Bürgerinnen und Bürger von ihrem Grundrecht Gebrauch machen und am 25. Mai wählen gehen.

Anbei ein Video von TV Schonnebeck:

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