Bürgerpark Kuhlhoffstraße braucht klare Zuständigkeit - und eine Menge Geld

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Wie betritt man einen Teich? Aber ebenso merkwürdig wie die Verbotsformulierung ist es, in einem öffentlichen Park einen Teich zu umzäunen. Dass die Kinder dort planschen würden, war beim Bau doch wohl absehbar. (Foto: Gohl)

Zynisch gesprochen hat Baufälligkeit an der Kuhlhoffstraße Tradition. Über Jahre kämpfte eine Initiative für die Rettung des dortigen Freibades - vergeblich. Die Stadt hatte schon damals kein Geld mehr für Renovierung oder Neubau.

Der Bürgerpark - ein anspruchsvoller Name - sollte und konnte kein gleichwertiger Ersatz sein, aber doch diverse Möglichkeiten der Freizeitgestaltung vor allem für Kinder bieten. Das gelang nicht wirklich, weil teils Konzept, teils Ausführung nicht genügend durchdacht waren.
Da ist der Teich, groß und schön gelegen. Mangels anderer Bademöglichkeit planschten die Kinder drin herum. Nicht wirklich überraschend, aber verboten, und so wurde er eingezäunt. Nicht gut in einem öffentlichen Park.

Marode Spielgeräte zum Beginn des Sommerhalbjahres


Dann der Wasserspielplatz: aufwändig gestaltet, begeistert genutzt, aber immer wieder mal gesperrt wegen defekter Geräte oder gefährlich scharfer Kanten. Mittlerweile haben sich andere Spielgeräte als morsch erwiesen, und das zum Beginn des Sommerhalbjahres.
Und organisatorisch? Der Trägerverein kam damals nie wirklich in die Gänge; heute behindert die geteilte Zuständigkeit von Grün und Gruga bzw. Sport- und Bäderbetrieben das Vorgehen.

Was nun? Der Park braucht klare Zuständigkeit und 100.000 Euro, die Familien aus der Umgebung brauchen den Park.

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