CDU-Fraktion: Sanierung maroder Brücken Gemeinschaftsaufgabe

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Der Städtetag NRW hatte schon im Februar dieses Jahres an Bund und Land appelliert und auf die Dramatik maroder Brücken hingewiesen. In Essen hat die Stadtverwaltung darauf aufmerksam gemacht, dass in Essen auf absehbarer Zeit verschiedene Brückenbauwerke saniert werden müssen. Derzeit erstellt das Amt für Straßen und Verkehr ein Brückenkataster, welches über den aktuellen Zustand der Essener Brücken Auskunft geben soll. Im Haushalt sind eine Millionen Euro für die Sanierung von Brücken etatisiert, die aller Voraussicht nach aber nicht reichen werden. Um das Schlimmste zu verhindern, soll jetzt ein städtisches Erneuerungsprogramm zur Sanierung der Brückenbauwerke in Essen auferlegt werden.

Dazu die bau- und verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Evelyn Heep: „Das städtische Erneuerungsprogramm sollte so schnell wie möglich erstellt werden, damit wir nicht unvorbereitet vor größeren Schäden stehen, die, ähnlich wie bei der Kampmannbrücke, eine Teilsperrung der Brücke erforderlich machen. In den letzten Jahren wurden bereits mehrere Brücken in Essen, wie beispielsweise die Gustav-Heinemann-Brücke, saniert. Die erheblichen Kosten, die mit der Sanierung von Brücken verbunden sind, können nicht allein aus kommunalen Mitteln getragen werden. Hier muss endlich ein Umdenken bei der Förderung von Sanierungsmaßnahmen erfolgen. Angesichts des immer stärker steigenden Instandhaltungsbedarfes in die bestehende Infrastruktur müssen den Kommunen Förder- und Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden. Die CDU-Fraktion unterstützt daher die Forderung des Städtetages NRW ein Sofort- und Notprogramm zur Reparatur neuralgischer Verkehrsinfrastrukturen, insbesondere für Brücken, aufzulegen. Für den Wirtschaftsstandort Essen sowie für das gesamte Ruhrgebiet ist die Sicherstellung einer guten regionalen als auch überregionalen Verkehrsinfrastruktur überaus wichtig.“
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