CDU-Fraktion: Stadt Essen soll IT-Dienstleister der Zukunft werden

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Die CDU-Fraktion sieht den in 2016 beabsichtigten Zusammenschluss des Essener Systemhauses und der IT-Abteilung der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft als notwendigen Schritt, um den Konzern "Stadt Essen" als IT-Dienstleister zukunftsfähig zu machen. Das Shared Service Center soll nicht nur zu Prozessoptimierungen führen, sondern auch nennenswerte Einsparpotenziale aktivieren.

Dazu Florian Fuchs, IT-Beauftragter der CDU-Fraktion: „Der Zusammenschluss der kommunalen IT-Dienstleister ist der Grundstein für die technische und finanzielle Optimierung der gesamtstädtischen IT. Zukünftig sollen 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zentral unter dem Dach des Essener Systemhauses gemeinsam für den Konzern "Stadt Essen", z.B. die Sozialgesellschaften, die Entsorgungsbetriebe, die Stadtwerke aber auch die Messe Essen sowie einige andere Unternehmen die Informationstechnologie und Telekommunikationsdienstleistungen bereitstellen. Diese Form der Rekommunalisierung wird deutlich machen, dass wichtige zentrale Aufgaben auch durch den öffentlichen Dienst wirtschaftlich und effektiv bereitgestellt werden können. Die Rahmenbedingungen für den Eigenbetrieb werden so ausgestaltet, dass ein hohes Maß an Flexibilität und wirtschaftlicher Selbständigkeit sicher gestellt sind. Besonderes Augenmerk gilt aber auch der interkommunalen Zusammenarbeit. So ist das Essener Systemhaus in 2014 dem Zweckverband Kommunale IT-Dienstleister NRW (KDN) beigetreten und will nun auch hier verstärkt in den Leistungsaustausch mit den anderen Städten eintreten. Begleitet wird der Prozess von der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen, die in der Gründung eines solchen Shared Service Centers nennenswerte Einsparpotenziale für den Haushalt der Stadt Essen sieht.“
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