Fahrradmesse – Auftakt für die Radsaison 2017

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Das breite Angebot an Rädern aller Art
 
Radschnellwege sind zukunftsträchtig und beginnen heute in Essen

Auf`s Rad!

Die Radmesse ist zum festen und erfolgreichen Bestandteil des Messekalenders in Essen geworden. 2017 wurde die Messe auf vier Tage ausgedehnt. In vier Hallen gibt es fast alles, was sich um das Rad dreht. Die unterschiedlichsten Fahrradtypen mit und ohne Elektromotor, Liegeräder, Lastenräder, Rennräder, Falträder, Kinderräder und Räder für Menschen mit Handicap finden sich in großer Zahl und können ausprobiert werden. Dazu gibt es entsprechende Übungsstrecken. Eine spezielle als Hindernisparcours ist für Kinder, die dort Räder, Roller und Laufräder ausprobieren, aufgebaut worden. Dieses Angebot wird auch von Schulklassen und Kindergartengruppen genutzt.

Auch auf der Messe ist die Elektromobilität weiter auf Erfolgskurs. Die neuen Möglichkeiten, Zweiräder mit Pedal und Elektromotor flotter zu machen, führen zu einem immer größer werdenden Angebot. Allgemeine Einschätzung: Das Elektrorad bleibt das größte Beratungsthema und das mit Abstand größte Wachstumsfeld der Branche. Dazu gibt es alles an Zubehör vom Helm, über Regenzeug und Handschuhe was man zum Radfahren brauchen kann. Ergänzt wird das Angebot von Fahrradzeitschriften und Ständen beispielsweise vom ADFC, der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte, (AGFS) der Stadt Essen oder der Emschergenossenschaft, die für den Radverkehr und verbesserte Rahmenbedingungen für Radfahrer*innen werben. Die Emschergenossenschaft wirbt mit den Radfahrmöglichkeiten, die im Zusammenhang der naturnahen Umgestaltung der Emscher und seiner Zuflüsse geschaffen werden.

Die AGFS stellte dieses Jahr die geplanten Radschnellwege in NRW in den Mittelpunkt ihrer Werbung und Information. In allen Regionen in NRW von Aachen bis Ostwestfalen macht man sich (endlich) daran, sich für diese neue Dimension für den Radverkehr einzusetzen. Im Ruhrgebiet stehen wir mit dem RS1 quer durch das Ruhrgebiet an der Spitze dieser Entwicklung. Kreuzungsfreie sichere und schnelle Verbindungen ohne Ampeln und Autoverkehr als neuer Anreiz für das Radfahren im Alltag und auch als für Berufspendler*innen ist ein Zukunftsfähiges Konzept zur Stärkung des Radverkehrs.
Abgerundet wurde die Messe mit der Ausstellung historischen Rädern aus dem Museum zum zweihundertsten Jahr der Erfindung des Fahrrads. Das feiern wir gerne.

Eingebettet ist die Radmesse in die Messe Reisen und Camping, die sie seit mehreren Jahren sinnvoll ergänzt. Viele Reiseanbieter insbesondere vor allem aus deutschen Landen werben auch für den Radtourismus und Sanften Tourismus z.B. mit Radreisen, wandern und Kanufahrten. So werden an vielen Ständen Radkarten oder entsprechende Prospekte angeboten. Da findet man die Nordbahntrasse in Wuppertal, den Rheinischen Esel zwischen Bochum, Witten und Dortmund oder die Moorerlebnisroute im südlichen Ostfriesland und die klassischen Radwanderwege entlang von Flüssen wie Ruhr und Donau, Altmühl oder Weser. Bei der Stadt Essen gibt es eine ganze Palette für Tourenvorschläge zu verschiedensten Themen (Kirchen, Biergärten, Bergbau, Bahnstadt Essen) mit detaillierten Karten. Diese kostenlosen Karten sind sonst auch im Rathaus erhältlich.

Insgesamt ist die Radmesse ein Publikumsmagnet, die sich als Besuchermesse fest etabliert hat. Über 250 Aussteller*innen beteiligten sich 2017. Primär sind es Firmen oder die größeren Radgeschäfte wie „Planet of Bikes“ u.a., die sich und ihre Produkte präsentieren.
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