FLÜCHTLINGSUNTERKUNFT ERBSLÖHSTRAßE - HIER WIRD NEU GEBAUT! ABER WAS DENN EIGENTLICH?

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Weiterhin herrscht bei den Bürgern Verwirrung über die Zukunft in Altenessen-Süd.

Letzte Woche entschied der Rat der Stadt Essen, dass einige geplante Orte für neue Flüchtlingsunterkünfte vorerst vom Tisch sind. An der Erbslöhstraße in Altenessen-Süd jedoch wird das jetzige Zeltdorf einer festen Unterkunft weichen. Die Begründung: Man sei vertraglich schon gebunden. Weil hier also offensichtlich schon alles in "trockenen Tüchern" ist, fragen sich die Anwohner, was hier in Kürze verändert wird. Sie wünschen sich dringend eine Informationsveranstaltung von Seiten der Verwaltung.
Auch die Kleingärtner haben trotz vorläufiger Rettung ihrer grünen Oasen Bedenken und rufen zur Demonstration am 17. September vor dem Essener Rathaus auf.

Die Bürger haben viele Fragen & Anmerkungen:

1. Welche und wieviele Menschen werden hier in Zukunft in welcher Art von Gebäude wohnen?

2. Wie lange wird das Gebäude dort bleiben und was passiert nach dem Abbau? (Siehe auch Punkt 12)

3. Gibt es bereits strategische Betreuungspläne für die Bewohner?

4. Gibt es einen Betreiber (Verwalter) des Komplexes? Wer ist Vermieter?

5. Gibt es Pläne zur Vermeidung von Ghettoisierung?

6. Werden im Vorfeld, wie bei anderen Bauprojekten, Bebauungspläne öffentlich ausgelegt und diskutiert?

7. Ist das Wohnen dort auf Langfristigkeit (also viele Jahre) ausgelegt?

8. Wird auch der geplante Bau weiterer Gebäude für die Flüchtlingsunterbrigung an der Bäuminghausstraße/Hövelstraße umgesetzt?

9. Wie äußern sich Politik und Verwaltung zur zukünftigen Steigerung der eh schon hohen Migrationsquote in Altenessen im Hinblick auf Integrationsmöglichkeiten und Integrationskapazitäten?

10. Gibt es flankierende Maßnahmen zur Verbesserung und Anpassung der hiesigen Infrastruktur in puncto Ärzte, Kindergärten, Schulen, ...?

11. Wenn man die oft überlaufenden Gullis auf der B224 sieht, stellt sich die Frage, wohin die neuen Wassermengen abgeführt werden u. ob die uralten Leitungen das neu anfallende Abwasser in Zeiten immer häufiger auftretender Extremregenfälle überhaupt aufnehmen können.

12. Parallel existiert der "Rahmenplan Gladbeckerstraße", der in Zukunft bis zu 900 Wohneinheiten u. jede Menge Gewerbe dort vorsieht. Böse Zungen behaupten, dass man jetzt erstmal Ruhe einkehren lassen will, um sich über die nächste Wahl u. das Grüne Hauptstadtjahr zu retten. Ein politisches Bekenntnis zum langfristigen Erhalt und Schutz der ca. 170 Kleingärten nahe der B224 gibt es also noch nicht.


Ich werde weiterhin Stimmen der Bürger sammeln und die Liste gegebenenfalls ergänzen. Über gesicherte Antworten zu den Fragen würde ich mich sehr freuen.
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11 Kommentare
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Christoph Merz aus Essen-Nord | 07.09.2016 | 15:19  
31.077
Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 07.09.2016 | 16:18  
5.898
Gottfried (Mac) Lambert aus Goch | 07.09.2016 | 17:10  
2.055
Susanne Demmer aus Essen-Nord | 07.09.2016 | 21:40  
31.077
Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 07.09.2016 | 22:44  
297
Marc Ruhl aus Hattingen | 08.09.2016 | 20:35  
2.055
Susanne Demmer aus Essen-Nord | 09.09.2016 | 12:24  
24
Christoph Merz aus Essen-Nord | 09.09.2016 | 12:36  
2.055
Susanne Demmer aus Essen-Nord | 09.09.2016 | 15:38  
2.055
Susanne Demmer aus Essen-Nord | 09.09.2016 | 17:48  
23.167
Helmut Zabel aus Herne | 09.09.2016 | 21:01  
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