Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Essen

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Mehr Bus und Bahn zur Entlastung der Straßen ist erforderlich

GRÜNE: Verwaltungsvorschlag begrüßenswert, aber nicht ausreichend zur Umsetzung unserer Umweltziele


Die Stadtverwaltung schlägt dem Essener Rat vor, die Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Essen auf der Basis eines Kontinuitäts-Szenarios mit dem Ziel der Sicherung der bisherigen Qualität des Nahverkehrs in Essen zu beschließen. Dazu erklärt Rolf Fliß, Mitglied der Grünen im EVAG-Aufsichtsrat:
„Mit dem Verwaltungsvorschlag zum Nahverkehrsplan werden wir weder die städtischen Ziele zum Klimaschutz noch zur Erlangung eines 25 Prozent-Anteils des Nahverkehrs am Modal Split bis 2035 erreichen. Gleichwohl erkennen wir an, dass die von der Verwaltung vorgeschlagenen zusätzlichen Mittel in Höhe von 1,3 Mio. Euro ein klares Bekenntnis zum Erhalt eines guten Nahverkehrsangebotes darstellen. Umwelt- und sozialpolitisch geboten ist eigentlich eine deutliche Ausweitung des ÖPNV-Angebotes. Dies werden wir jedoch nur mit Hilfe von Bund und Land finanzieren können.“

Ernst Potthoff, verkehrspolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen, ergänzt:
„Wir sind froh, dass der Realisierung der Bahnhofstangente nun oberste Priorität eingeräumt wird. Wir benötigen diese Neubaustrecke dringend zur Entlastung des bestehenden Straßenbahnnetzes. Ein weiterer Pluspunkt des Verwaltungsvorschlages ist die geplante Taktverdichtung auf der Spurbusstrecke nach Kray. Kritisch sehen wir hingegen einige geplante Streichungen von Buslinien.
Im weiteren Verlauf der Beratungen werden wir uns für weitere Angebotsverbesserungen ein-setzen. Dazu gehört für uns insbesondere eine Taktverstärkung auf der U 11, um dem über-durchschnittlichen Bevölkerungszuwachs im Essener Norden Rechnung zu tragen.“
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