Fraktionen von SPD und CDU schlagen alternative Flächen vor

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Essen. Die Fraktionen von SPD und CDU haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit den Flächenvorschlägen der Verwaltung zum Konzept „Bedarfsgerechte Flächenentwicklung“ befasst. Im Ergebnis lehnt man einige Vorschläge der Verwaltung ab, benennt jedoch in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung (18.06.) auch alternative Flächen, die durch die Verwaltung geprüft werden sollen.

„Wir haben im Rahmen der Meinungsbildung unsere Ortsvereine einbezogen, die teilweise in den Stadtteilen zu Bürgerversammlungen eingeladen haben. Dabei ist deutlich geworden, dass ein Teil der Flächenvorschläge der Verwaltung in der Bevölkerung wenig Zustimmung findet. Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist uns wichtig“, betont SPD-Ratsherr Thomas Rotter, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung.

Statt jedoch einzelne Flächen schlichtweg nur abzulehnen, benenne man auch alternative Flächenvorschläge, die nun geprüft und diskutiert werden sollen. Dies zeige, dass man es sich nicht einfach gemacht habe, so Thomas Rotter weiter.

„Mit diesem ausgewogenen Flächenkatalog für Wohnen, Gewerbe und Industrie,“ so Uwe Kutzner, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, „legen wir der Verwaltung eine Liste zur Prüfung vor, die bereits in allen neun Bezirksvertretungen die mehrheitliche Unterstützung erhalten hat und von der wir uns auch versprechen im bereits beschlossenen interfraktionellen Arbeitskreis eine Mehrheit zu finden. Nach zahlreichen Gesprächen u.a. mit IHK, Landwirten, der Wirtschaftsförderung sowie Wohnungsbaugesellschaften und Maklern stellt dieser Katalog eine realistische Alternative zu den Vorschlägen der Verwaltung dar, die sich auch in der Summe der Flächen sehen lassen kann.“
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