Frauen gehen über Grenzen- Straßenaktion gegen Gewalt an Frauen

Wann? 28.11.2015 12:00 Uhr

Wo? Münsterkirche, Kettwiger Str., 45127 Essen DE
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Essen: Münsterkirche | Aus der PRESSEMELDUNG, Frauenverband Courage Essen

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen lädt der Frauenverband Courage zu einer Mitmachaktion unter dem Motto „Frauen gehen über Grenzen“ am Samstag, den 28. November von 12-14 Uhr ein.


Vor der Münsterkirche/ Kettwiger Straße wird es neben Informationen, Tanz und Musik ein für alle offenes Mikrofon geben, an dem auch kontroverse Diskussionen geführt werden können.

„Besonders herzlich laden wir neu in Essen angekommene Frauen und Mädchen ein

, ihre Geschichte, Wünsche und Hoffnungen vorzubringen und neue Freundinnen zu finden“ so Susanne Keil von Courage. Übersetzerinnen in mehreren Sprachen sind vor Ort.

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter:

Geschlechtsspezifische Arbeitslosigkeit, alltäg-licher Sexismus, Mobbing, häusliche Gewalt …60 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Kriegen, Umweltkatastrophen, Hunger, Verfolgung. Frauen und Mädchen sind dabei zusätzlich noch Opfer sexualisierter Gewalt, auch in den Massen-Notunterkünften in „sicheren Ankunftsländern“, auch in Deutschland.
Susanne Keil betont:

„ Frauen gehen nicht nur über Grenzen, Frauen schließen sich auch zusammen, verbinden Welten und kämpfen international."

Courage will deshalb die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen, die 2016 in Nepal stattfindet, bekannter machen.

Dort geht es nicht nur um Schadensbegrenzung, sondern die Ursachen zu erkennen, sich zu beraten und koordiniert in allen Ländern dem Übel an die Wurzel zu gehen. Diese internationale Frauenkonferenz wird derzeit in 60 Ländern der Welt vorbereitet. Courage Essen hat die Verantwortung übernommen, die Reisekosten einer Aktivistin aus Togo von der „Vereinigung der Mädchen ohne Schulausbildung“ durch Spenden zu finanzieren. Dort werden Mädchen in praktischen Berufen ausgebildet, die oft ohne Schulausbildung sind, nicht selten aufgrund von Gewalterfahrungen schwanger. Sie müssen selbst entscheiden, ob sie die Schwangerschaft austragen wollen. Es geht da-rum, dass sie in die Lage kommen, selbst zu arbeiten und sich von ihren Familien/Männern unabhängig zu machen.
Susanne Keil:

"Bei der Straßenaktion am 28.11. geht es nicht nur um unsere, sondern um die Zukunft aller Kinder der Welt, um die wir uns heute kümmern müssen.“

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