Greenpeace-Studie zur umweltgerechten Mobilität

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Die Gladbecker Straße in Altenessen - eine der Verkehrsachsen, auf und an der Interessen des ÖPNV, Radverkehr, der Fußgänger und erst recht der Anwohner*innen einseitig zugunsten des PKW- und LKW-Verkehrs beiseite geschoben wurden.
Essen: Essen-Zentrum |

Essen muss mehr in Rad- und Nahverkehr investieren

Angesichts des schlechten Abschneidens der Stadt Essen beim von Greenpeace veranlassten Großstädte-Ranking zur nachhaltigen Mobilität erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Vorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:
„Das schlechte Abschneiden Essens beim Städtevergleich von Greenpeace zur umweltgerechten Mobilität sollte Mahnung und Ansporn zugleich sein. Deutlich ist geworden, dass wir in Essen deutlich mehr in den Rad- und Nahverkehr investieren müssen.

Groko blockiert deutliche Ausweitung des ÖPNV

Eine deutliche Ausweitung des Nahverkehrsangebotes wird jedoch von SPD und CDU im Essener Rat blockiert. Mit den von der großen Koalition für die Fortschreibung des Nahverkehrsplans beschlossenen zusätzlichen 1,3 Mio. Euro pro Jahr lassen sich keine großen Sprünge machen. Der Grünen Antrag für jährlich 6 Mio. Euro mehr städtische Mittel für den ÖPNV wurde leider abgelehnt.
Beim Radverkehr benötigen wir vor allem mehr Mittel zum Ausbau des Hauptroutennetzes und des Ergänzungsnetzes, um das Radeln im Alltag zu erleichtern und attraktiver zu machen.
Den Machern der Grünen Hauptstadt-Bewerbung kann man keinen Vorwurf im Hinblick auf das schlechte Abschneiden machen. Der große Nachholbedarf beim umweltfreundlichen Verkehr wurde in der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt transparent dargestellt. Nun geht es darum, politisch dafür Sorge zu tragen, den angestrebten Zielen zur Erhöhung des Radverkehr und der Verbesserung des ÖPNV auch Taten folgen zu lassen.“
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