Große Koalition muss Blockade gegen Ausweitung von Carsharing-Stellplätzen aufgeben

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Einer vielen Anbieter von CarSharing Fahrzeugen, die Unterstützung duch die Stadt Essen gebrauchen könnten, denn nur so werdenm mehr Menschen dieses umweltentlastende Mobilitätsangebot auch nutzen
Essen: Rathaus Essen |

Schlechte Bewertung Essens in PWC-Mobilitätsstudie

Angesichts der negativen Bewertung des Carsharing-Angebotes Essens im Rahmen der Städtevergleichsstudie „Digital mobil in Deutschlands Städten“ der Unternehmensberatung Price Waterhouse Coopers (PWC) erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:
„Die Negativbewertung Essens bei der Carsharing-Förderung im Rahmen der PWC-Städtevergleichsstudie ist selbst verschuldet. Denn vor zwei Jahren haben SPD und CDU durch ihre Ablehnung der von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Carsharing-Abstellplätze eine fortschrittliche Verkehrspolitik verhindert. Die große Koalition hat bislang auch ein von den Grünen eingefordertes weitergehendes Carsharing-Konzept abgelehnt, das es bereits in vielen anderen Kommunen gibt.
Carsharing erfreut sich nicht nur immer größerer Beliebtheit, sondern führt auch langfristig zu einer Abnahme der abzustellenden Fahrzeuge und nimmt damit den Parkdruck aus den Quartieren. Wesentlich für den Erfolg von Carsharing ist die Verfügbarkeit von Abstellplätzen in Kundennähe. Wir fordern daher das Reservieren öffentlicher Parkplätze für Carsharing-Anbieter.
Das Grüne Hauptstadt-Jahr sollte endlich auch für die große Koalition Ansporn sein, um die Blockade gegen eine Ausweitung von Carsharing-Stellplätzen aufzugeben.“
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