GRÜNE rufen zur Kundgebung gegen Pegida auf

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In Frintrop gab es in den letzten Jahren im Umfeld eines Flüchtlingsheims bereits so etwas wie eine Minipegida oder eher "Frigida". Wir dürfen uns aber nicht damit abfinden, solche merkwürdigen, wie falschen Behauptungen jetzt auch auf Kundgebungen in der Innenstadt hinzunehmen. Widerspruch ist hier angesagt und notwendig.
Essen: Essen-Mitte | Nach den Hooligans, ProNRW und NPD will sich nun Pegida in Essen mit einem Auftritt versuchen. In der Presse gibt man den Biedermann oder besorgten Bürger, ansonsten bietet man Brandstiftern ein Forum. Dazu erklärt Gönül Eğlence, Vorsitzende des essener Kreisverbands von Bündnis 90/ Die Grünen:
„Selbstverständlich beteiligen wir uns als GRÜNE, genauso wie schon bei der Demonstration gegen die NPD, am Protest gegen die mindestens als rechtspopulistisch einzustufende Pegida.
Wir brauchen kein neues Sammelbecken für Rechte Vorurteile in Essen. Wer die Presse und Meinungsfreiheit mit dem Schlagwort „Lügenpresse“ abtut, wandelt auf bedenklichen Pfaden. Auch regelmäßige Übergriffe auf Journalist*innen bei Pegida Demonstrationen zeugen von einer Haltung, die deutlich abgelehnt werden muss. Deshalb wollen wir den Anlass nutzen, den Teilnehmer*innen die rote Karte zu zeigen. Pegida ist auf dem Weg nach Rechtsaußen und stärkt leider derartige Tendenzen. Deshalb möchte ich für Toleranz und ein friedliches Miteinander in unserer Stadt werben. Weder Pegida noch Hassprediger oder andere Extremisten sind hier willkommen. Essen ist eine Stadt der Vielfalt, in der unterschiedlichste Menschen friedlich und respektvoll zusammenleben wollen.“
Kundgebung am Mittwoch, den 13.April ab 18.30 Uhr am Hans Toussaint-Platz (Deutschlandhaus)
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