Grüne sehen sich in ihrer Gewerbeflächenpolitik bestätigt

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Christoph Kerscht ist für die GRÜNEN im Rat für den Bereich Stadtplanung zuständig und setzt sich für den Erhalt wertvoller Grünflächen ein

Grünflächen werden für Geweerbeansiedlungen nicht benötigt

Am 23.2.2015 hat die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) mitgeteilt, dass in der gesamten Metropole Ruhr von den insgesamt 2.400 Hektar Gewerbe- und Industrieflächen, die in den kommenden 15 Jahren planerisch zur Verfügung stehen, gegenwärtig 47 Prozent mit Restriktionen belegt sind, die eine marktgerechte Entwicklung erheblich erschweren. Laut wmr sind in Essen von 124 Hektar gewerblich-industriellen Potenzialflächen 68 Hektar (55 Prozent) mit Nutzungsrestriktionen belegt und 56 Hektar (45 Prozent) restriktionsfrei.

Dazu erklärt Christoph Kerscht, planungspolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion:
„Damit bestätigt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Regionalverbandes Ruhr, dass es in Essen nicht an Brachen mangelt, sondern dass Restriktionen die Ansiedlung von Unternehmen verhindern. Diese Restriktionen müssen schnell abgearbeitet werden statt neue Flächen auf Freiflächen im Grünen zu entwickeln. Statt über neue Gewerbeflächen in Essen zu diskutieren, fordern Grüne die 68 Hektar derzeit nicht verfügbarer Brachflächen schnellstens für neue Gewerbeansiedlungen vorzubereiten. Damit entsteht eine Planungssicherheit für mindestens 15 Jahre. Auch stimmen Grüne der WMR zu, dass großflächige Gewerbeansiedlungen nur im Verbund gelingen können. Die Diskussion um neue großflächige Gewerbeflächen in Essen auf der grünen Wiese ist zum derzeitigen Zeitpunkt völlig unnötig und kontraproduktiv.

Die Analyse der wmr zeigt, wie unsinnig es war, dass CDU und SPD im Rat der Stadt Essen Ende letzten Jahres unsere Antragsinitiative zur Einwerbung von Fördermitteln des Landes zur Brachflächenreaktivierung im Rahmen des Flächenpools NRW abgelehnt haben. Immerhin handelt es sich beim Flächenpool NRW um das zentrale Förderinstrument des Landes, um brachliegende Flächen wieder zu attraktiven Standorten zu machen.“
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