Heute im Rat: Neues Konzept zur Flüchtlingsunterbringung

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Das Zeltdorf an der Levinstraße kann bereits in der nächsten Woche leergezogen werden. (Foto: Archiv)
Essen: Rathaus Essen |

Am heutigen Mittwoch tagt der Rat der Stadt und diskutiert auch über die Anzahl von Flüchtlingsunterkünften in Essen. Wie die Verwaltung bekannt gab, werden es auf jeden Fall weniger sein, als kürzlich noch erwartet.

Weil die Flüchtlingszahlen deutlich gesunken sind, wird ein "angepasstes Konzept" vorgelegt.
Bis zum Stichtag 9. September konnten bereits 1222 Flüchtlinge in Wohnungen vermittelt worden. Auch diese Zahl wird von der Verwaltung mit in die Planungen einbezogen. Die Verwaltung schlägt dem Rat der Stadt Essen deshalb vor, die Bauvorhaben von Flüchtlingsunterkünften an mehreren Standorten bis auf weiteres zurückzustellen, dazu gehört auch das an der Prosperstraße mit 150 Plätzen. Gleichzeitig soll die Bebauung der Heißener Straße mit Flüchtlingsunterkünften bis auf weiteres zurückgestellt werden. Das bereits eingeleitete Bebauungsplanverfahren soll weitergeführt werden.
Die Zeltdörfer an der Vaestestraße in Burgaltendorf, an der Hamburger Straße in Frohnhausen und der Levinstraße in Gerschede, die ursprünglich bis zum Frühjahr 2017 aufgegeben werden sollten, können bereits bis zum 7. Oktober leergezogen werden.
Verlängert wird unter anderem der bestehende Vertrag des Berufsförderungswerkes der Bauindustrie Lüschershofstraße in Bergeborbeck (bis 31.8.2017). Die Verwaltung schlägt darüber hinaus vor, eine Anmietung zum Opti-Gewerbepark nicht weiter zu verfolgen. Erste Sondierungsgespräche haben ergeben, dass eine befristete Anmietung der Unterkunft zur Unterbringung von Flüchtlingen aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll sei.
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