Jutta Eckenbach (CDU) fordert bessere Absicherung von Frauen bei der Rente

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Die Altersversorgung vieler Frauen ist mangelhaft. Jutta Eckenbach schlägt drei konkrete Punkte vor, die in der kommenden Rentendiskussion eine Rolle spielen müssen:

1. Die „große Witwenrente“ kann zu einem permanenten Rentenanwartsplitting während der bestehenden Ehe weiterentwickelt werden. Dies würde die Versorgungslücken nicht erst im Falle von Scheidung und Versorgungsausgleich sichtbar machen. Freiwillige Einzahlungen könnten die Lücken schon frühzeitig schließen.

2. Ein System „flexibler Anwartschaften“ könnte Phasen mit reduziertem Erwerbseinkommen ergänzen. Denkbar wären, dass Frauen nach 20 Beitragsjahren fünf zusätzliche Entgeltpunkte erwerben, welche die Zeiten mit niedrigem Verdienst ausgleichen.

3. Bei Erwerbstätigkeit auch nach Erreichen der Regelaltersgrenze wird der Anspruch in der Pflegeversicherung eingeführt – nach dem Vorbild der rentensteigernden Flexi-Rente.

Jutta Eckenbach: „Natürlich gehören auch Equal Pay und Verbesserungen bei der Erwerbstätigkeit für Frauen dazu. Wir müssen die Mädchen und Frauen ermuntern, auch besser bezahlte technische Berufe zu wählen und sie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser unterstützten. Aber das allein reicht nicht aus, so dass wir zusätzlich im Rentensystem selbst ansetzen müssen.“
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