Kommunalwahl in Essen: Per Fehl-Paß im Mehrheitsabseits

Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß will erst 2015 wieder antreten. Zusatzkosten für die Stadt: locker 400.000 Euro. Foto: Archiv
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Das wird noch spannend. Im Rat der Stadt haben weder CDU noch SPD, noch das bisherige „Vierer-Bündnis“ aus CDU, FDP, Grünen und Essener Bürger Bündnis die Mehrheit. Eine mögliche Mehrheit hätte Rot-Rot-Grün. Aber ob die SPD damit gut beraten wäre?
Die Essener Linken haben weniger durch politisches Engagement, sondern vielmehr durch RTL II-reife Selbstinszenierungen auf sich aufmerksam gemacht.
Und die Grünen? Erst wollte man 2009 mit der SPD, dann wandte man sich rasch ab, Hauptsache, man war (Wobei eigentlich?) am Ball. Das erinnert an eine andere Partei mit Wende-Mentalität, deren Namen ich und auch die meisten Wähler schon vergessen haben.
Gut für Essen wäre eine große Koalition aus SPD und CDU nach Bundesvorbild. Doch das wird auch wieder nichts. Denn da sich Noch-Oberbürgermeister Reinhard Paß gerne locker 400.000 Euro zusätzliche Wahlkosten wert ist, findet die OB-Wahl erst 2015 statt. Da sind CDU und SPD dann direkte Gegner. So sorgt Reinhard Paß nicht nur für nochmalige Schulden in „seiner“ Pleitestadt, er verhindert sogar eine Koalition, die der Ruhrmetropole vielleicht ganz gut getan hätte.
Immerhin: Antreten will er auf jeden Fall noch einmal. Mir fallen da spontan mehr als eine Handvoll „Genossen“ ein, die davon vor allem eins halten: nix!

Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß will erst 2015 wieder antreten. Zusatzkosten für die Stadt: locker 400.000 Euro. Foto: Archiv
Autor:

Detlef Leweux aus Essen-Steele

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