Masterplan für die Entwicklung des Areals am Flughafen Essen/Mülheim

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Der Flughafen Essen/Mülheim darf nicht noch 17 Jahre auf seine neue Zukunft als Gewerbe- und Wohngebiet warten müssen. Der Flugbetrieb hier ist und bleibt ein für beide Städte teures Auslaufmodell.
Essen: Haarzopf |

Schmutzler-Jäger: Nachnutzung des Flughafenareals muss bereits ab 2024 beginnen

In der Ratssitzung am 24. Mai 2017 beantragt die Ratsfraktion der Grünen, dass eine Nachnutzung des Areals am Flughafen Essen/Mülheim bereits ab 2024, und damit 10 Jahre früher als von der Verwaltung vorgesehen, erfolgen soll. Dazu erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Vorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

Wohn- und Gewerbeflächen statt Flughafen

„Wir können uns angesichts des hohen Bedarfes an Wohn- und Gewerbeflächen nicht erlauben, die Nachnutzung des Geländes am Flughafen Essen/Mülheim erst ab dem Jahr 2034 zu beginnen. Beim Masterplan für die künftige Entwicklung des Areals sind daher Szenarien für eine teilweise Nutzung der Flächen ab dem Jahr 2024 zu entwickeln.
Offensichtlich wollen die Stadtplanungsämter aus Essen und Mülheim den Masterplan auf eine Nachnutzung erst ab dem Jahr 2034 anlegen. Dies widerspricht nicht nur den klaren Beschlüssen der Räte in Essen und Mülheim zur baldigen Schließung des Flughafens. Auf diese Weise würden auch eine städtebauliche Chance vertan und eine Dauersubventionierung des Flughafens durch die finanziell schlecht bestellte Stadt Essen fortgeschrieben werden.

Teilfläche mit Rasenpiste für den Aero-Club

Die Verpflichtungen gegenüber dem Aero-Club, dessen Nutzungsrechte zum Betrieb eines Hobbyflugbetriebes mit Segelflugzeugen und Motorsportflugzeugen bis 2034 bestehen, lassen sich auf einer reduzierten Teilfläche mit einer Rasenpiste einlösen. Dies steht einer vernünftigen städtebaulichen Nutzung der nicht vom Aero-Club genutzten Flächen nicht entgegen.“
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