Neujahrsempfang der CDU Zollverein mit Matthias Hauer und Thomas Kufen: Gerechtere Verteilung der Flüchtlinge gefordert

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Gruppenfoto mit den Jubilaren, v.l.n.r.: Raimund Burauen (40 Jahre), Friedhelm Kölsch (25 Jahre), Parteivorsitzender Matthias Hauer MdB, Michael Neuhaus, Jutta Eckenbach MdB, Egon Galinnis (25 Jahre), Gisela Juschka (40 Jahre), Siegfried Brandenburg, Günter Vogt (50 Jahre), Franz-Josef Hinsken (40 Jahre), Helmut Wagemann (40 Jahre), Thorsten Schoch, Florian Fuchs, Willi Maas und OB Thomas Kufen
Die aktuelle Flüchtlingspolitik und die Zukunft der Stadt waren die beherrschenden Themen beim traditionellen Neujahrsempfang der CDU Zollverein im Saal der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Essen-Stoppenberg. Viel Beifall erhielten Festredner Matthias Hauer und Oberbürgermeister Thomas Kufen für ihre Forderungen nach einer gerechteren Verteilung der Flüchtlinge auf die Kommunen.
Der Essener Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende, Matthias Hauer, unterstrich in seiner Ansprache seine klare Erwartungshaltung an den Bund und das Land NRW, „die Zahl der Flüchtlinge kurzfristig spürbar zu reduzieren.“ Deutliche Kritik übte er an der Verteilung der Flüchtlinge: „Kommunen wie Essen sind deutlich benachteiligt, obwohl sie – anders als andere Gemeinden in Deutschland - bereits sehr große Integrationsaufgaben stemmen. Die derzeitige Verteilung der Asylsuchenden nach dem Königsteiner Schlüssel berücksichtigt nur die Steuereinnahmen und die Bevölkerungszahl der Länder. Die Bundesländer müssen die Aufnahmequoten untereinander endlich sachgemäß regeln.“, so der Essener CDU-Chef.
Auch der Essener Oberbürgermeister, Thomas Kufen, hob in seinem Grußwort die großen Herausforderungen hervor, die durch die Integration der Flüchtlinge auf die Stadt zukommen. Doch die Region habe in der Vergangenheit schon oft ihre besondere Fähigkeit bewiesen, Menschen aus anderen Ländern zu integrieren. Gleichzeitig forderte er, eine bessere Verteilung der Asylbewerber in Europa. Es sei den Bürgerinnen und Bürgern nur sehr schwer zu vermitteln, dass zum Beispiel allein Nordrhein-Westfalen mehr Flüchtlinge aufnehme als ganz Frankreich.
Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der CDU ehrte Stadtbezirksvorsitzender Thorsten Schoch gemeinsam mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Matthias Hauer folgende Mitglieder: Egon Galinnis, Friedhelm Kölsch und Klaus-Werner Plettenberg für 25 Jahre, Gisela Brée, Raimund Burauen, Wolfgang Davidheimann, Franz-Josef Hinsken, Gisela Juschka und Helmut Wagemann für 40 Jahre Mitgliedschaft. Für 50 Jahre wurde Günter Vogt geehrt.
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