Pfandringe zum Flaschensammeln - Grüne wollen Essener Entsorgungsbetriebe für das Projekt gewinnen

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Hier residieren die Essener Entsorgungsbetriebe an der Pferdebahnstraße - zumindest ein größerer Probelauf über die Möglichkeiten solcher "Pfandringe" an bestimmten öffentlichen Müll- und Papierkörben sollte von hier gestartet werden - Auch die EVAG könnte die von "Essen packt an!" ins Leben gerufene Kampagne gut unterstützen, meinen die Essener Grünen.
Essen: Stadtmitte |

Wandtke: Essener Entsorgungsbetriebe sind bei der Umsetzung gefordert

Zum Vorschlag der Essener Freiwilligen-Initiative „Essen packt an!“ zur Anbringung von sogenannten Pfandringen zum leichteren Einsammeln von Pfandflaschen erklärt Walter Wandtke, Ratsherr der Grünen und Aufsichtsratsmitglied der Essener Entsorgungsbetriebe (EBE):
„Wir unterstützen die Idee der Anbringung von Pfandringen an Abfallbehältern. Bedürftigen ist das Sammeln von Pfandflaschen möglichst zu erleichtern. Das würdelose und gesundheitsgefährdende Wühlen in Müllbehältern könnte so weitgehend überflüssig werden. Dadurch lassen sich natürlich die Probleme eines zu geringen Grundeinkommens nicht lösen, aber die unmittelbaren Folgen von Armut zumindest ein wenig lindern. Über diese kleinen sozialen Effekte hinaus wird aber auch die Umwelt geschont, da Glas, Kunststoffe und Aluminium einer stärkeren Wiederverwertung zugeführt werden. Außerdem werden Müllmengen reduziert, die andernfalls von den Entsorgungsbetrieben beseitigt werden müssten.
Bei der Umsetzung dieser Idee sehen wir vor allem die Essener Entsorgungsbetriebe gefordert. Ich werde mich daher im Aufsichtsrat für eine probeweise Anbringung derartiger Pfandringe durch die EBE in ausgewählten Stadtbezirken stark machen.“
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Werner Schmitz aus Essen-West | 18.02.2015 | 20:52  
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