Polizei und BIGWAM e.V. arbeiten Hand in Hand - Bürgerversammlung vom 10.12.15

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Rund 60 BürgerInnen diskutieren mit der Polizei über die Erfolge des "heißen Herbstes" bei Glühwein&Co. .
Essen: kreuzer |

Dieses Mal fand die Bürgerversammlung mit rund 60 TeilnehmerInnen in einem vorweihnachtlichen Rahmen bei Glühwein & Co. statt. Die BürgerInnen konnten sich im Großen und im Kleinen über die erreichten Ziele und Erfolge des Jahres 2015 austauschen.


Nicht ohne Stolz konnten wir auch auf die gemeinsamen Aktivitäten mit der Polizei des Essener Nordens verweisen. „Mit der Polizeidirektion Nord“, so Klaus Barkhofen, „hat die BIGWAM in einem Workshop vereinbart, sie bei verschiedenen Aktionen zur Eindämmung von kriminellen Delikten oder Verkehrsverstößen tatkräftig zu unterstützen.“.
Harald Hagen, Leiter der PD Nord, erläuterte nun ausführlich die Erfolge des „heißen Herbstes für wilde Autohändler“. So konnten u.a. die Einbruchszahlen in den betroffenen Stadtteilen, bei allgemein steigender Tendenz, hier sogar gesenkt werden. So gab es z.B. je nach Stadtteil gerade mal 10-50 Wohnungseinbrüche (was immer noch zu viel ist!). Dies ist sicherlich auf die erhöhte Polizeipräsenz zurückzuführen, und dies trotz der zusätzlichen Aufgaben der Polizei wegen der Terrorwarnungen und zugehörigem Objektschutz. Klaus Barkhofen dankte dem Team von Herrn Hagen „für den überragenden Einsatz, auch teilweise in der Freizeit der Kollegen!“, der von großem Applaus der anwesenden BürgerInnen begleitet wurde.
Aber auch langfristig angelegte Aktionen zeigten Ihre Wirkung, so z.B. bei der „Trockenlegung des kriminellen Sumpfes“ an der Carolus-Magnus-Str. und der Karl-Legien-Str.. Dem dort ansässigen Netzwerk konnten über 1.100 Straftaten nachgewiesen werden. Garant für den Erfolg war u.a. auch die neuartige Zusammenarbeit mit der litauischen Polizei.
Erfolg auch, was die Beachtung der Umweltauflagen betrifft! So konnte die Polizei wegen des Fehlens der Umweltplakette teilweise empfindliche Strafen und Platzverweise aussprechen. Auch dieser Nadelstich führt entweder dazu, dass Regeln eingehalten und Plaketten geführt werden oder zur Unwirtschaftlichkeit der Transporte bei „Wiederholungstaten“.
„Viele Mitglieder der BIGWAM waren sehr aufmerksam und gaben der Polizei wichtige Hinweise“, dankte Klaus Barkhofen auch den vielen Helfern aus den eigenen Reihen. „Dies hilft der Polizei enorm bei der Planung weiterer Aktivitäten“, meint Harald Hagen und verspricht, „dass weitere Nadelstiche gegen den wilden Automarkt erfolgen werden! Darüber besteht in seinem Team große Einigkeit.“ Erste weitere Aktionen wurden bereits für das Wochenende angesetzt!

„Mehr Kooperation zwischen Polizei und Ordnungsamt“, wünscht sich Harald Hagen bei der schnellen Beseitigung von Ordnungswidrigkeiten. Hier besteht nach wie vor Verbesserungsbedarf, was z.B. die sogenannte Doppelstreife angeht.

Im weiteren Teil der Versammlung haben die BürgerInnen ihre Probleme mit den Konsequenzen, auf Grund von Großveranstaltungen im RWE-Stadion, erläutert. Auch hier zeigte sich Herr Hagen verständnisvoll und kooperativ und meinte, „Es ist angedacht, u.a. Anwohnerausweise zu erstellen. Und das Verkehrskonzept „lebt“, es gibt bereits viele gute Anregungen zur Änderung“.

Ein weiteres Problem ist die hohe Geschwindigkeit der Pkw auf der Germaniastraße gegenüber dem REWE-Supermarkt. Hier ist dringend geboten, die Geschwindigkeit zu kontrollieren und zu reduzieren, damit keine weiteren schweren Unfälle der überwiegend älteren Bewohner zu beklagen sind.

Die nächste Bürgerversammlung der BIGWAM e.V. findet, nächstes Mal am 4. Februar 2016 im Kreuzer statt. Es soll ein Evergreen, der Ausbau der A52, angepackt werden und was hat das mit dem wilden Automarkt zu tun?

Mehr Infos auf unserer Homepage www.bigwam.org
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