"Rana Plaza – der Kampf geht weiter", Thema im Courage-Café am 16.4, 18 Uhr

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Essen: Couragezentrum |

Rana Plaza –
der Kampf geht weiter



Willkommen im Themen-Café Courage
zum 2. Jahrestag der Hochhauskatastrophe in Bangladesh
Donnerstag, 16. April, 18 Uhr
Couragezentrum Essen

Reingard Kirkhouse und Nina Dusper von verdi Duisburg berichten

mit Bildern über die aktuelle Lage, die Erfolge des Kampfs der Näherinnen und der internationalen Solidarität.
Eintritt frei, Männer willkommen, Imbiss gegen Spende für die Reisekosten von Joly Talukder zur
2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Nepal (world-women’s-conference.de).

Am 24. April 2015 werden weltweit Aktionen organisiert zum Gedenken an die 1127 Toten und über 2000 Verletzten,

in der Mehrzahl Frauen, nach dem katastrophalen Einsturz des Hochhauses der Textilfabrik von Rana Plaza in Bangladesh. Die mutwillig herbeigeführte Katastrophe hatte überall in der Welt zu Protesten geführt, aber auch zu einer stärkeren Organisierung der betroffenen Frauen.

Viele EssenerInnen erinnern sich an Joly Talukder,

Vorsitzende der Textilarbeiterinnen-Gewerkschaft GWTUC in Bangladesh und Asienkoordinatorin der Weltfrauenkonferenz. Sie war im Oktober 2014 bei Courage Essen zu Gast. Diese kämpferische Gewerkschaft wurde aufgrund des grausamen Ereignisses gegründet und hat sich gestärkt. Joly diskutierte in Essens darüber bei Kundgebungen vor Primark, der Montagsdemo, gegen TTIP, in Schulen, bei der Gleichstellungsstelle der Stadt, in Radio-und Fernseh-Interviews des WDR. Denn das Problem ist nicht gelöst! Eine internationale Protestwelle unterstützt die Frauen und ihre Familien dabei, Entschädigungen einzufordern.

Gemeinsam mit verdi-Kolleginnen unterstützen wir den Aufbau ihrer Gewerkschaft

und sammeln Spenden für das Jahresgehalt einer Organizerin (600€!). Denn Joly hat überzeugend erklärt: „Solidarisieren heißt nicht Boykottieren, sondern Unterstützung der Näherinnen und ihrer Familien im Kampf für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen!“
Das ist bei uns angekommen: In den 10 Tagen des Besuchs von Joly in Essen konnten wir 1.500 € Spenden für den Aufbau der GWTUC und für die besonders von der Katastrophe betroffenen alleinstehenden Mütter sammeln!

Vor kurzem erst streikten wieder 3000 Arbeiterinnen

für die Zahlung ihrer ausstehenden Löhne und für bessere Arbeitsbedingungen. Der Haupterfolg war, dass sich eine Masse der Näherinnen in der kämpferischen GWTUC organisiert haben. Wir freuen uns darüber!
Und wir freuen uns auch, wenn Sie die Einladung verbreiten und interessierte Menschen mitbringen!
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