Reduzierung städtischer Gesellschaften - Grüne erkennen Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei der großen Koalition

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Die GSE, die Gesellschaft für soziale Dienstleistungen Essen unterhält u.a. im Bereich Wohnheimunterbringung und Werkstätten für behinderte Menschen viele Angebote. Mehr Geschäftsführerstellen verbessern diesen Service aber nicht unbedingt, sondern kosten auf jeden Fall ein Mehrfaches normaler Beschäftigter.
Essen: Stadtmitte | Angesichts der Verlautbarungen der Ratsfraktionen von SPD und CDU, die Zahl der städtischen Gesellschaften reduzieren zu wollen, erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion:

„Die Ankündigungen von SPD und CDU zur Reduktion der Zahl der Tochtergesellschaften und damit deren Geschäftsführer passen absolut nicht zur politischen Wirklichkeit. Denn im Gegensatz zu ihren Ankündigungen hat sich die große Koalition bisher nur durch Postengeschacher und das Sichern von Pfründen hervorgetan.
Unseren Antrag zur Einsparung des zweiten Geschäftsführerpostens bei der Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen (GSE) in der Ratssitzung vom 2. Juli 2014 haben SPD und CDU abgelehnt. Wir vermissen auch jegliche Unterstützung für eine Umsetzung des maßgeblich von uns angestoßenen Ratsbeschlusses zur Schaffung von Synergien bei der Essener Marketinggesellschaft (EMG) und der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) durch eine Zusammenlegung von Aufgabenbereiche.
Bei den Geschäftsführergehälter könnte darüber hinaus viel Geld gespart werden, wenn man sich vor Augen hält, dass beispielsweise die sehr gute, neue Geschäftsführung bei der EVAG als ein wirklich großes Unternehmen eben auch deutlich kostengünstiger geht als bei den Vorgängern und einigen deutlich kleineren Beteiligungen wie z. B. der EVV Verwertungs- und Betriebs GmbH.“
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