Ruhr CSD 2015 - Motto: Homophobie ist eine Bildungslücke

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Petra Hinz, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Essen
Offenheit, Vielfalt, Gleichberechtigung – In unserer Gesellschaft ist das für viele Menschen selbstverständlich, aber längst noch nicht Alltag für alle Bürgerinnen und Bürger, die in Deutschland leben. Homo- und Bisexuelle, als auch trans- und intergeschlechtliche sowie queerlebende Menschen haben noch immer nicht die gleichen Rechte und Pflichten wie Menschen mit heterosexueller Orientierung. Um darauf aufmerksam zu machen, aber auch um zu feiern, findet am Samstag, 1. August 2015, in Essen der Ruhr Christopher-Street-Day statt.

Petra Hinz, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Essen, wird am Ruhr CSD 2015 teilnehmen: „Unsere Gesellschaft ist bunt und das ist auch gut so. Für mich sind Homo- und Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche und queerlebende Menschen genauso ein selbstverständlicher Bestandteil unserer Gesellschaft wie alle anderen Menschen. Und deswegen trifft das Motto des diesjährigen CSD genau den Kern des Anliegens: ,Homophobie ist eine Bildungslücke‘.

Petra Hinz, MdB:Die SPD steht für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Das haben wir in der Großen Koalition mehrfach bewiesen und unsere Forderungen gegen CDU und CSU durchsetzen können. Ein Beispiel: Wir haben die vom Bundesverfassungsgericht geforderte steuerliche Gleichstellung von Lebenspartnerschaften auch im Melderecht vollzogen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat erfolgreich durchgesetzt, dass die Daten, die auch an kirchliche Arbeitgeber übermittelt werden, ausschließlich für steuerliche Zwecke verwendet werden dürfen und keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen für die Beschäftigten nach sich ziehen. Diese Verbesserung trat Ende November 2014 in Kraft.“

Petra Hinz, MdB: „Beim Adoptionsrecht dagegen bleibt die eingetragene Lebenspartnerschaft trotz Verbesserungen wie der sogenannten Sukzessivadoption noch immer eine Ehe zweiter Klasse. Denn der eingetragenen Lebenspartnerschaft wird das gemeinschaftliche Adoptionsrecht nach wie vor verwehrt. Die SPD will das ändern – wir wollen eine 100 Prozent-Gleichstellung. Wir wollen gleiche Rechte und gleiche Pflichten für alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland.
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