Sabine Weiss MdB und Jutta Eckenbach MdB treffen Helfer sozialer Einrichtungen

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  Am Donnerstag, 25.06.2015 war die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu Gast in Essen. Einen Tag lang besuchte sie gemeinsam mit der Essener CDU Bundestagsabgeordneten Jutta Eckenbach Einrichtungen, die im sozialen Bereich tätig sind. Dabei konnten sie sich mit denjenigen austauschen, die Tag für Tag an der Basis arbeiten und wichtige Schlüsse für ihre politische Arbeit ziehen.

Der Tag startete mit einem Besuch im Weigle Haus. Dort wurde mit ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern über (Kirchen-)Asyl und die Rolle der Kirche, beziehungsweise der Christen und die Rolle der Politik gesprochen. Sie machten deutlich, dass sich zahlreiche christliche Gemeinden engagieren, um die Flüchtlingsbetreuung zu unterstützen. Dazu gehört auch das Weigle Haus, das noch vor kurzem einem jungen iranischen Paar Kirchenasyl gewährt hat. Die Mitarbeiter sehen seitens der Politik weiterhin Verbesserungsbedarf beim Umgang mit Flüchtlinge und betonten, dass man sich immer wieder vor Augen führen müsse, dass Menschen und deren Schicksale dahinter stecken.

Im Anschluss daran wurden die Bundespolitikerinnen von Mutter Oberin Marry Magdalena empfangen. Sie gehört dem Orden der Schwestern der Mutter Teresa in Essen an, die neben einer Suppenküche auch Notübernachtungsmöglichkeiten anbieten. Die Schwestern, die selbst in Armut leben, stehen den Menschen insbesondere in Notsituationen bei und bieten ihnen eine wichtige Anlaufstelle. Die Abgeordneten Eckenbach und Weiss zeigten sich beeindruckt von der bedingungslosen Bereitschaft Gutes zu tun und der Gefahr durch Gewalt und Krieg in der Welt mit Hilfe eines stark gefestigten Glaubens zu trotzen.

Am Nachmittag folgte ein Besuch beim Caritasverband. Nach einem Gespräch zum aktuellen Stand der Flüchtlingsbetreuung wurde ein weiterer wichtiger Bereich für die Stadt Essen besprochen; die Abgeordneten trafen die Sozialarbeiterinnen am Straßenstrich an der Gladbecker Straße, um sich über das Thema Prostitution und Menschenhandel auszutauschen. Insbesondere vor dem Hintergrund des Gesetzgebungsverfahrens zum neuen Prostitutionsgesetz war ein Austausch mit Sozialarbeitern vor Ort wichtig, um die Auswirkungen des Gesetzes auf die Realität einschätzen zu können und in Berlin die richtigen Impulse setzen zu können. Das neue Gesetz soll den Menschenhandel stärker bekämpfen und sieht härtere Strafen vor. Zudem soll die legale Prostitution reguliert werden, um den Schutz der Frauen zu verbessern.

Der letzte Termin des Tages fand in der Notübernachtungsstelle der Diakonie statt. Auch hier waren Mitarbeiter vor Ort, um die Abgeordneten durch die Einrichtung zu führen und ihnen das Konzept und die Abläufe vorzustellen. Ergänzt wird die Notübernachtungsstelle von dem Sozialzentrum Maxstraße, das sich in unmittelbarer Nähe befindet.

Jutta Eckenbach: „Das vom Diakoniewerk und dem Caritasverband etablierte Hilfesystem für Wohnungslose leistet neben der ersten Anlaufstelle – der Bahnhofsmission – eine hervorragende Arbeit und deckt die wichtigen Aspekte der Versorgungs- und umfassenden Beratungsmöglichkeiten ab. Eine beeindruckende Leistung für die Hilfsbedürftigen in unserer Stadt!“

In allen Gesprächen wurde deutlich, dass bereits wertvolle Arbeit geleistet wird. Dennoch haben viele Einrichtungen Verbesserungspotenziale aufgezeigt, die nun in der Politik weiter verfolgt werden müssen. Da die Besuche zeitlich knapp bemessen waren, um der Bedeutung jedes einzelnen Themenkomplexes gerecht zu werden, wurden bereits weitere Gesprächstermine vereinbart. Die beiden Bundestagsabgeordneten können trotzdem wichtige Eindrücke mit nach Berlin nehmen und freuen sich auf die anstehenden Gespräche.
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