Unternehmer aus Frillendorf fordern Wiedereröffnung der A40-Ausfahrt Nord

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Nicht um die Süd-, sondern die alte Nord-Anschlussstelle geht es den betroffenen Unternehmern, deren LKW jetzt lange Umwege fahren müssen. (Foto: Gohl)

Seit Wochen kämpfen Unternehmen aus Frillendorf und Umgebung mit erheblichen Logistik-Problemen. Den Auslöser sehen sie in der Schließung der A40-Anschlussstelle Frillendorf-Nord. Von der Politik fordern sie die Wiedereröffnung.

Zahlreiche Einschränkungen der betrieblichen Abläufe werden moniert, wie CDU-Ratsherr Uwe Kutzner berichtet, der mit Vertretern von SPD und EBB bei einem Gespräch, das bei der IHK zu Essen stattfand, zugegen war. Als Folge der Schließung müssten längere Touren mit mehr Personal gefahren werden, oftmals durch Wohngebiete. Terminplanung sei schwieriger, Kosten höher.

Kommunalpolitiker beraten


Die Kommunalpolitik hat ein Einsehen. SPD und CDU wollten in der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses am 6. August den Antrag auf Prüfung einbringen, ob die alte Auffahrt bis zur Fertigstellung der neuen vorübergehend wieder geöffnet werden kann. Die letztliche Entscheidung liegt allerdings nicht bei der Stadt Essen, sondern beim Land NRW.
Zur Diskussion kam es jedoch noch nicht, es wurden sämtliche Anträge, wie Kutzner erläutert, in der Sondersitzung nicht beraten, sondern sollen am 27. August auf der Tagesordnung stehen.
Von „drei Wochen vertaner Zeit“ spricht der Altenessener CDU-Ratsherr, „aber am Grundsatz und auch an der Mehrheit für diesen Antrag ändert sich nichts.“

Entscheidung liegt beim Land


Dabei drängt die Zeit, denn um die vorübergehende Wiedereröffnung zu ermöglichen, müssten zum Beispiel Arbeiten an den neuen Lärmschutzwänden im Bereich der alten Auffahrt unterbrochen werden. Sonst wären die Entlastungsmaßnahmen, die die Unternehmen fordern, gar nicht mehr umsetzbar.
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