Wird der Essener Norden mit der Unterkunft der Flüchtlinge überfordert?

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Bei dem Rückzieher der seinerzeit vorgestellten Flächen für Flüchtlinge, die über die gesamte Stadt verteilt waren, wird nun nur noch über 7 Flächen nachgedacht. Und siehe da, 6 der genannten Flächen liegen im Essener Norden. Hier werden Naturschutz und Luftschneisen im Essener Süden als Grund der Ablehnung dargelegt. Selbst das vorgesehene Gelände der Marina am Rhein-Herne Kanal ist nun wieder als Fläche für ein Flüchtlingsdorf vorgesehen. Dieses kleine Pflänzchen der Hoffnung im Essener Norden wird so mit den Füßen zertreten, obwohl zur Zeit die Gespräche mit einem Investor auf einem guten Weg sind.
Aber blicken wir mal weiter in die Zukunft unserer nördlichen Stadtteile. Die Flüchtlinge, die in unserer Stadt bleiben werden und in Wohnraum vermittelt werden, finden wohl weniger im Essener Süden Wohnraum. Anerkannte Flüchtlinge sind sozialschwachen Menschen in Deutschland gleichgestellt und erhalten Harzt IV und können im Jobcenter die Übernahme der Miete beantragen. Somit wird der Essener Norden, der jetzt schon die Integrationslast trägt, noch mehr leisten müssen. Um hier eine gute Integration der Flüchtlinge in unserer Stadt zu gewährleisten und den sozialen Frieden nicht zu gefährden, muss eine gerechte Verteilung über das gesamte Stadtgebiet erfolgen. Hier ist die Belegung in leer stehende Wohnungen jeglicher Behelfsunterkünfte vorzuziehen.
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