Zollverein sollte Vielfalt fördern statt Verbotszone sein

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Der Grüne Bundestagsabgeordnete und Sprecher des Essener grünen Kreisverbands, Kai Gehring ist auch Schirmherr der an der Aktion beteiligten schwul-lesbischen Jugendzentren im Ruhrgebiet und Träger des Akzeptanzpreises "Blütenfest-Award" des Essener Ruhr-CSDs 2014.
Essen: Stoppenberg | Zum Verbot einer Aktion zum "Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie" und für gesellschaftliche Vielfalt auf dem Gelände der Zeche Zollverein erklärt Kai Gehring, Essener Grünen-Parlamentarier im Bundestag:
„Die Entscheidung der Stiftung Zollverein, engagierten Jugendlichen eine Aktion für Vielfalt und Gleichstellung am "Internationalen Tag gegen Homophobie" zu untersagen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die technisch-bürokratische Ablehnung kann nicht überzeugen, sondern ist menschenrechtlich blind.
Gerade Zollverein ist als Weltkulturerbe-Stätte ein einzigartiges Symbol menschlicher Kultur. Gerade hier sollte Raum sein für das zivilgesellschaftliche Eintreten für gleiche Menschenrechte, Gleichwertigkeit aller Menschen und die Wertschätzung von Vielfalt.
Durch das zutiefst demokratische Engagement von jungen Menschen gegen Homo- und Transphobie droht keine politische oder weltanschauliche Vereinnahmung von Zollverein. Vielmehr schadet das Signal, dass die Stiftung hier an die engagierten Jugendlichen aussendet ihrem eigenen Ansehen.“

Kai Gehring ist Schirmherr der an der Aktion beteiligten schwul-lesbischen Jugendzentren im Ruhrgebiet und Träger des Akzeptanzpreises "Blütenfest-Award" des Essener Ruhr-CSDs 2014.
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