Internationaler Tag der Pflege: Essener Pflegeorganisationen informierten vor der Marktkirche

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Vor der Marktkirche informierten fünf Pflegeorganisationen über Möglichkeiten, schwerkranke und sterbende Menschen besser zu versorgen.
Essen: Marktkirche |

Mit einem gemeinsamen Informationsstand vor der Essener Marktkirche haben sich fünf Essener Einrichtungen am Internationalen Tag der Pflege (12. Mai) beteiligt: Unter dem Motto „Wir begleiten Sie – würdevoll bis zuletzt“ stand die aktuelle Situation der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege im Mittelpunkt; ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und auf der Unterstützung ihrer Angehörigen und Freunde.

Viele Menschen wissen nicht, wo sie Hilfe erhalten können

„Gerade in Essen sind schon viele wichtige und gute Schritte zur Verbesserung der Versorgungssituation von Schwerkranken und Sterbenden gegangen worden. Diese Menschen haben grundsätzlich die Chance, eine fachkundige, ihrer Menschenwürde entsprechende Begleitung bis zuletzt zu erfahren – unabhängig davon, ob sie in einem Krankenhaus, zu Hause oder in einer Einrichtung der Alten- und Behindertenpflege leben“, erklärten die Einrichtungen. „Vielen Menschen sind die möglichen Hilfen jedoch nicht bekannt. Sie oder ihre Nachbarn leiden unnötig unter Schmerzen, haben unzureichend versorgte Wunden und weitere körperliche Beschwerden oder fühlen sich mit den auf sie zukommenden Aufgaben schlicht und einfach im Stich gelassen.“ Am Informationstand vor der Marktkirche erhielten Betroffene ganz unverbindliche Tipps und hilfreiche Angaben zu möglichen Unterstützerdiensten.

Informationsstand vor der Marktkirche

Das Standteam von links nach rechts: Marion E. Badem vom Netzwerk Palliativmedizin Essen, Andrea Spottag von der Katholischen Pflegehilfe Essen mGmbH, Gabriele Leggereit von den Diakoniestationen Essen gGmbH, Lisa Lindenberg von der Palliativberatung Essen/Verein Menschenmögliches, Michael Köhnen (Pflegedienstleiter der Diakoniestation Essen-Katernberg) und Sabine Doberitzsch von der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) des Palliative Care Teams (PCT) in und für Essen.
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