„Jugend stärken im Quartier“ begleitete 2015 über 100 junge Menschen in den Beruf

Anzeige
Gut beraten: Michael Gerritzen (li.), Pädagoge der Jugenberufshilfe Essen, weiß den Weg in den Beruf. Fotos: JHE

Im vergangenen Jahr starteten Jugendamt und Jugendberufshilfe Essen (JBH) das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ im Essener Norden. Schon 2015 wurden rund 100 junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren beraten und begleitet. Bis 2017 sollen möglichst viele weitere junge Menschen bei der Entwicklung ihrer beruflichen Perspektiven unterstützt werden.

„Neben den persönlichen Erfolgen der teilnehmenden Jugendlichen zeigen sich in 2015 auch leichte Verbesserungen in den Zahlen junger arbeitsloser Essener. Dennoch sind trotz Verbesserungen die Stadtteile Katernberg und Altenessen gemeinsam mit dem Stadtteil Altendorf im Essener Westen nach absoluten Zahlen am stärksten von Jugendarbeitslosigkeit betroffen“, erklärt Andrea Becker, Bereichsleiterin der Jugendberufshilfe. Zudem spiele die verdeckte Arbeitslosigkeit junger Menschen, die bisher noch gar nicht durch Angebote erreicht wurden, eine Rolle bei der Betrachtung des Problems: „Es gibt viele Gründe, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen.“

Jugendliche aus Bezirk V und VI

Neben der Aufnahme von berufsvorbereitenden Maßnahmen standen auch die Vermittlung in Arbeit und Ausbildung auf dem Programm. „Soziale und individuelle Schwierigkeiten wurden berücksichtigt und Hilfestellung zur Überwindung schwieriger Lebenslagen gegeben“, erläutert Becker.
Die Kooperation von Jugendamt und JBH wird vom Bund und durch den Europäischen Sozialfonds unterstützt und ist auf ausgesuchte Wohngebiete und Bezirke konzentriert. In Essen nahmen das Beratungsangebot mehrheitlich Jugendliche aus den Stadtteilen Katernberg, Stoppenberg und Altenessen wahr.
Die Sozialarbeiter der Altenessener Beratungsstelle sind montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr im Palmbuschweg 7 und zusätzlich mittwochs von 9 bis 16 Uhr im Bürgerzentrum Kon-Takt am Katernberger Markt erreichbar. Ein Termin kann unter der Bereitschaftsnummer 83 469 130 vereinbart werden. Die Zusammenarbeit erfährt eine Förderung im Rahmen des Programms „Jugend Stärken im Quartier“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und den Europäischen Sozialfonds.

Jugendamt koordiniert

Das Jugendamt der Stadt Essen als koordinierende Stelle des Programms unterstützt im Weiteren auch Träger bei der Umsetzung von Mikroprojekten mit Stadtteilbezug, die der Stärkung der Motivation und Aktivierung junger Menschen dienen und zugleich das Wohnumfeld und den öffentlichen Raum aufwerten.
1
1
4
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.