Schule gegen Sucht: Lions Club übernimmt Patenschaft für Maria-Kunigunda-Schüler

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Das Programm „Klasse2000“ setzt schon bei den Kleinsten an, um den späteren Versuchungen von Suchtmitteln entgegenzuwirken. Foto: privat

„Klasse2000“ heißt das bundesweit größten Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung im Grundschulalter. Der Lions Club Essen „Cosmas et Damian“ ermöglicht mit einer Patenschaft den Erstklässlern der Maria-Kunigunda-Schule die Teilnahme an dieser Präventionsmaßnahme.

„Klasse2000“ fördert die positive Einstellung zur Gesundheit und stärkt die Lebenskompetenzen der Grundschüler, damit sie ihr Leben ohne Suchtmittel bewältigen können. Das Unterrichtsprogramm begleitet die Kinder ihre gesamte Grundschulzeit. Der frühzeitige Beginn ab der ersten Klasse ist entscheidend, denn je früher Prävention einsetzt, desto wirksamer ist sie.

Gesundheit spielerisch

Die Förderung für zwei erste Klassen übernimmt der Lions Club. „Die Gesundheit unserer Kinder ist die beste Investition für die Zukunft“, begründet der Vizepräsident des Lions Club Essen, Holger Heneweer, sein Engagement und nahm an der ersten Unterrichtseinheit des Projektes in Karnap teil.
Das Programm wird meist über Spenden finanziert, häufig, wie im Fall der Maria-Kunigunda-Schule, in Form von Patenschaften. Die Kosten belaufen sich auf 200 Euro pro Klasse und Schuljahr. Dank der Patenschaft können sich nun auch die Schüler der ersten Klassen über ca. 15 spannende Unterrichtseinheiten rund um das Thema „Gesundheit“ freuen.
Die Besuche der Klasse2000-Gesundheitsförderin Camilla Kurschat, die mit Experimenten und Material neue Themen in den Unterricht einführt, beeindruckten die Kinder besonders. Diese Begeisterung greifen die Lehrkräfte auf und vermitteln spielerisch, was sie selbst tun können um sich wohlzufühlen und gesund zu bleiben. „Das ist die beste Vorbeugung gegen Sucht und Gewalt“, so der Leiter der Maria-Kunigunda-Schule Udo Moter.
Die positive Wirkung von „Klasse2000“, betont er, sei belegt: Rauchen und Rauschtrinken bei ehemaligen „Klasse2000-Kindern“ bis zur siebten Klasse sei deutlich seltener als bei Jugendlichen, die nicht an dem Programm teilnahmen.
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