Stadt weitestgehend frei von Weihnachtsbäumen: EBE zieht positive Bilanz zur diesjährigen Sammlung

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Nach zwei intensiven Wochen steht fest: 2017 lief die Weihnachtsbaumsammlung ausgesprochen gut.

Erstmals wurden die Bäume nicht am Leerungstag der Restmülltonne mitgenommen, sondern innerhalb eines kurzen Sammelzeitraumes nach eigenem Tourenplan. Zwar tauchen noch immer neue Bäume auf, jedoch ist am Ende der dritten Kalenderwoche des neuen Jahres Essen weitgehend befreit von Weihnachtsbäumen.

Seit dem 9. Januar hatte die EBE eine Woche lang ganz intensiv gesammelt und räumt seitdem weiterhin an einzelnen Stellen und in letzten Straßen bereitgelegte Bäume ab. Dass die Bäume zuweilen einige Tage liegen, sei ganz logisch: „Wenn Bäume herausgelegt werden, nachdem unser Fahrzeug in der Straße war, vergehen ein paar Tage, bis es wieder vorfährt“, so Birgit Papenstein, stellvertretende Leiterin der Müllabfuhr. „Es ist also klar, dass nach einer Woche nicht alle Bäume fort sein können.“

Doch das Ergebnis bisher sei zufriedenstellend: „Die Stadt ist nun bereits weitgehend Weihnachtsbaumfrei “ so Papenstein. „Das ist ein deutlicher Unterschied zu früher. Damals zog sich die Sammlung oft bis März hin.“ Die neue, frühe und intensive Sammlung komme aber bei den meisten gut an: „Sehr, sehr viele Bürger nutzen unser Angebot, nach dem Dreikönigstag ihren Baum bequem über die EBE abholen zu lassen“, so das Fazit von Birgit Papenstein. Wer ihn lieber länger stehen hat, kann ihn später kostenfrei selbst an den Recyclingstationen abliefern. „Die Rückmeldungen der Bürger sind für uns ein klarer Indikator“, erklärt Organisatorin Birgit Papenstein. „Es ist bemerkenswert: Wir haben so gut wie keine Beschwerden zu den Tannenbäumen! Unsere Sperrmüll-Teams haben gut zusammen gearbeitet. Und die Essener gewöhnen sich offensichtlich an die neue Tannenbaumabfuhr.“ Die Kehrseite der kompakten Sammlung ist die geballte Belastung, die darin steckt. „Hochgerechnet circa 380 Tonnen an Tannenbäumen haben wir bisher eingesammelt“, rechnet Papenstein vor. „Das dürfte wieder rund 75.000 einzelnen Bäumen entsprechen.“

Tannenbaumsammlung ist übrigens durchgängig Handarbeit. Gut fünf Tonnen hat jede Besatzung jeden Tag gesammelt, das bedeutet zweieinhalb Tonnen pro Mitarbeiter am Wagen. Da wird Krafttraining überflüssig. Nach dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ helfen jetzt für den Endspurt alle Kollegen der Abfallabfuhr mit. „Wenn ab Montag noch irgendwo ausrangierte Weihnachtsbäume liegen, freue wir uns über einen konkreten Hinweis“, sagt Pressesprecherin Bettina Hellenkamp. „Dann können wir nämlich gezielt hinfahren und auch die letzten Nachzügler einfangen.“ Die EBE-Hotline ist erreichbar unter Telefon 0201/854-2222 oder per E-Mail an info@ebe-essen.de (von 7 bis 17 Uhr). Die Sammlung der Weihnachtsbäume ist übrigens eine traditionelle, freiwillige Leistung der Stadt Essen und keine Pflicht.
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