Buddeln mit den Stadtwerken: Unternehmen spendete VKJ Sand

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Beim Sandabsaugen haben die kleinen Großstadtkrokodile ganz kräftig mit angepackt. Foto: VKJ

Ein Großeinsatz für Großstadtkrokodile, so kann man das bezeichnen, was sich auf dem Außengelände des VKJ-Familienzentrums Kindergarten Großstadtkrokodile an der Hundebrinkstraße 35 in Altenessen abspielt. Ein großer LKW parkt in der Nebenstraße direkt am Zaun zum Familienzentrum. Die Kids staunen vom Fenster aus, denn ruckzuck ist ihr Sand weg.

Thomas Klüh, Dietmar Adomeit, Markus Bartmann und Dietmar Günther von den Stadtwerken Essen sind da und bedienen den überdimensionalen Sauger. Aber nicht allein! Da die kleinen Großstadtkrokodile ihre Nasen an die Fensterscheiben drücken, dürfen einige den Sandtausch hautnah miterleben, das Rohr halten und sogar mit Schaufeln helfen, Berge zu machen, um dem Sauger die Arbeit zu erleichtern.

Sand absaugen

Claudia Bartsch, Leiterin des VKJ-Familienzentrums Großstadtkrokodile, ist einfach nur froh, dass der Spielsand heute getauscht wird. „Ich habe schon vor Monaten erfahren, dass man bei den Stadtwerken fragen kann und habe das auch sofort gemacht. Als Herr Klüh dann endlich anrief und sagte, sie kämen vorbei, bin ich aus allen Wolken gefallen. Damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet.“
Aus den Wolken fallen nachmittags auch die restlichen Großstadtkrokodile, denn der Sand ist weg. „Wir haben hier alles abgetragen, morgen kommen die Kollegen und füllen wieder auf“, erklärt Thomas Klüh. „Natürlich alles kostenfrei!“, ergänzt er noch.
Denn die Stadtwerke Essen engagieren sich sozial. „Die Anfragen sind natürlich hoch. Wir haben aber ohnehin in Altenessen zu tun gehabt und gesagt, dann fahren wir auch noch hier hin“, sagt Klüh, der als Betriebsratsmitglied im Sozialausschuss des Unternehmens ist und hier schon mehrfach Hilfsaktionen gestartet hat. „Die Aktionen hat zwar der Stadtwerke-Betriebsrat ins Leben gerufen, doch der Vorstand steht komplett hinter unserem Engagement und unterstützt uns. Darüber sind wir sehr froh“, erläutert Klüh. Viel habe man schon mit dem Kinderschutzbund gemacht und auch nach dem Sturm „Ela“ kräftig mit angepackt.

Sieben Kubikmeter

Der große Sandkasten an der Hundebrinkstraße ist nun erstmal leer. Und wie versprochen rollt am Folgetag die nächste Kolonne mit ca. sieben Kubikmetern neuem Spielsand an. „Wir sind den Stadtwerken sehr dankbar für die großzügige Spende“, so Claudia Bartsch. Denn: „Unser Sand musste dringend getauscht werden“.
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