Aller guten Dinge sind drei: Im Niederrheinpokal hat Rot-Weiss die Chance, Kray endlich einen Sieg abzuringen

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Die letzten beiden Male hatten immer die Krayer die Nase vorn. Archivfotos: Gohl

Vielleicht klappt‘s ja dieses Mal: Am Dienstag, 14. April, trifft Rot-Weiss Essen im Halbfinale des Niederrheinpokals zum bereits dritten Mal in dieser Spielzeit auf den Lokalrivalen FC Kray, los geht‘s um 18.30 Uhr. Sport1 übertragt live, der Stadtspiegel berichtet direkt im Anschluss auf lokalkompass.de.

Immer wenn Rot-Weiss Essen in dieser Spielzeit auf den FC Kray getroffen ist, steckte der Traditionsklub in einer mehr oder minder tiefen Krise.
Deutlich war das Ergebnis beim ersten Zusammentreffen am 5. September 2014 im Stadion Essen: Mit 4:2 fegte Kray den Favoriten aus Bergeborbeck vom eigenen Platz, Mannschaft und Fans lagen sich nach dem Schlusspfiff in den Armen. Zu dieser Zeit war die Abwehr größter Schwachpunkt des RWE, erst der Sieg gegen den damals ungeschlagenen Tabellenführer Viktoria Köln brachte Rot-Weiss auf Kurs zur Herbstmeisterschaft.
„Ein Torschuss. Unterkante Latte. Muss ich dazu noch was sagen?“, beschrieb Marc Fascher, Ex-Cheftrainer von Rot-Weiss Essen, bitter den einzigen Treffer der zweiten Partie gegen Kray. Im Gegensatz zum kämferischen ersten Aufeinandertreffen war der FC am 28. Februar völlig abgemeldet. Der RWE zeigte ebenfalls keine gute Leistung, trotzdem war der 1:0-Sieg reines Glück. Nach dieser Partie erklangen von den Tribünen zum ersten Mal „Fascher raus“-Rufe, in der letzten Woche kamen die Verantwortlichen von Rot-Weiss diesem Wunsch der Anhänger schließlich nach.

Personalkarussell

Erst Mitte März trennte sich der RWE von Dr. Uwe Harttgen, weil der ehemalige Sportvorstand den Vertrag des in die Kritik geratenen Cheftrainers Marc Fascher ohne Wissen und Zustimmung von Vorstand und Aufsichtsrat verlängert hatte. Ein Abschiedsgeschenk? Bloß eine Woche später musste Fascher - mit dem Vertrag im Gepäck - das Feld räumen. An seine Stelle ist jetzt ein Zweiergespann getreten: Jürgen Lucas, ehemaliger Trainer der rot-weissen U19, und Markus Reiter, der einst die U17 leitete, trainieren gemeinsam die Mannschaft.
Lucas genießt dabei das volle Vertrauen des Aufsichtsratvorsitzenden Christian Hülsmann: „Er hat von jetzt auf gleich die Aufgabe für sich verinnerlicht!“ Ergänzt wird die rot-weisse Familie seit Mittwoch zudem durch den alten neuen Torwarttrainer Gregor Pogorzelczyk. Der 49-Jährige war zu Beginn der Spielzeit von Sportchef Uwe Harttgen aussortiert worden, jetzt reißt Rot-Weiss das Ruder herum. Alles auf Anfang also.
In dieser Formation will Rot-Weiss am Dienstag im Stadion Essen endlich einen Sieg gegen den Lokalrivalen einfahren. Der Gewinner des Duells trifft möglicherweise auf den MSV Duisburg - auch hier hat Rot-Weiss Erfahrungen aus dem letzten Jahr.

Live auf Sport1, alle Infos hier

Sport1 überträgt die Partie aus dem Stadion Essen ab 18.30 Uhr, der Stadtspiegel liefert auf der Nachrichten-Community lokalkompass.de im Anschluss alle wichtigen Informationen zur Partie.
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