Favoritensterben: Eine Qualifikation voller Überraschungen sahen die Zuschauer der 21. Essener Hallenmeisterschaften

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Gelungener Turnierauftakt: Sowohl DJK Dellwig als auch die Sportfreunde Altenessen schafften es in die Vorrunde. Fotos: Gohl
 
Gruppenerster wurde der DJK Katernberg.

Am Wochenende startete das Hallenmeisterschaft Fußball in die Qualifikation. 71 Teams kämpften um den Einzug in die Vorrunde. In der Halle Löwental verpasste ein Landesligist beinahe das Weiterkommen und ein Transfer machte sich sofort bezahlt. In Bergeborbeck setzte das Favoritensterben schon früh ein. Ausgespielt wurde die Qualifikation an zwei Standorten: in Bergeborbeck und in der Sporthalle im Löwental.

Dort ging es für die Vereine des Fußballkreises Essen Süd-Ost ums Weiterkommen. Die des Fußballkreises Essen Nord-West kämpften in Bergeborbeck um den Einzug in die Vorrunde. Rappelvoll war die Halle an der Friedrich-Lange-Straße. In Gruppe Eins verabschiedete sich der Holsterhauser SV, während sich der SC Phönix, die SF Altenessen und der DJK Dellwig für die nächste Runde qualifizieren konnten.
In der zweiten Spielgruppe ereilte den SV Borbeck ein frühes Aus. Der SC Preußen gewann alle seine Spiele. Die SpVg Schonnebeck in Gruppe Drei konnte ebenfalls alle ihre Partien für sich entscheiden. Lediglich gegen den Tabellenletzten, den FC Alanya, hatte der Titelverteidiger seine Probleme und lag bis zur fünften Spielminute mit 0:2 im Hintertreffen, ehe er das Spiel 5:3 drehte. Die Überraschung in Gruppe Vier: TuSEM ausgeschieden! Kein einziges Spiel gewonnen, mussten die Männer von Trainer Kevin Busse dem TuS Holsterhausen, den Ballfreunden Bergeborbeck und dem FC Karnap das Weiterkommen überlassen.

Tabellenführung für Katernberg


In Gruppe Fünf schied Publikumsliebling AL-ARZ Libanon aus, während die SG Essen-Schönebeck alle drei Gruppenspiele für sich entscheiden konnte. Ebenfalls ausgeschieden: Barisspor 84 Essen in Gruppe Sechs. In Gruppe Sieben räumte der SC Frintrop überraschend frühzeitig das Feld. In der achten Gruppe kam das Nordessener Dreigestirn VSV, Tus Essen-West und TuS Helene weiter. SG Altenessen scheiterte an der Hürde Qualifikationsrunde - auch das überraschend. In Gruppe Neun errang Union Frintrop den Gruppensieg, Wacker Bergeborbeck schaffte hingegen den Sprung in die Vorrunde nicht. Ebenso wenig wie Atletico Essen in der zehnten Spielgruppe. Dort holte sich der DJK Katernberg die Tabellenführung.

Überraschungen auch im Süden

Auch im Löwental durften sich die Veranstalter über ein volles Haus freuen. Dort sah man bereits am Samstag beeindruckende Leistungen. In der ersten Gruppe setzte sich Landesligist SVA erwartungsgemäß durch. Drei Siege und ein Unentschieden gegen die SG Kupferdreh/Byfang, die eine ähnliche Bilanz erspielte, reichten für den Gruppensieg. Die Playhouse Kickers schafften ebenfalls den Sprung in die Vorrunde. In der zweiten Gruppe wurde der FC Kray seiner Favoritenrolle gerecht und siegte in allen seinen Spielen. Weniger Glück hatte der SuS Niederbonsfeld. Das Team schied aus. In der dritten Spielgruppe dominierten Yurdum Spor Essen und der SC Preußen Eiberg, während der TC Freisenbruch das Aus bereits in der Qualifikation hinnehmen musste.
In der stark besetzten Gruppe Vier gab eine Überraschung: Die Landesligisten von SF Niederwenigern konnten sich erst auf den letzten Drücker für ein Weiterkommen qualifizieren. Am Ende standen drei Unentschieden auf ihrem Konto, kein einziger Sieg. Dazu muss gesagt werden, dass die Niederweniger parallel auch an der Hattinger Stadtmeisterschaft teilnehmen. Der ESC Rellinghausen führte die Tabelle an, gefolgt vom B-Ligisten SG Werden.

Starke Personalie

Beim SV Leithe in der fünften Gruppe schlug Transferüberraschung Cedrik Kolbe sofort ein und schoss seine Farben nahezu im Alleingang in die Vorrunde; der DJK RSC Essen schied aus. In Gruppe Sechs sicherten sich BW Mintard, der SC Werden-Heidhausen und der VfL Kupferdreh das Weiterkommen. Rapid Essen konnte nur ein Remis erringen und schied damit aus. In der siebten Staffel konnten DJK Winfried Kray jedes seiner drei Spiele gewinnen. Der Heisinger SV und Teutonia Überruhr waren ebenfalls erfolgreicher als der SV Kray, der in der Folge ausschied.

Text: Philipp Steinbrink
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