Hallenfußball: Preußen sorgen für Furore - Nord-Favoriten weiter

  Vorrunde der Essener Hallenfußballmeisterschaft: Die Favoriten aus dem Norden marschieren, mehr oder weniger, weiter. Für eine Überraschung sorgt ein B-Ligist.

Text von Philipp Steinbrink, Fotos von Michael Gohl

Die Landesligavertretung des RWE setzte sich in Gruppe eins durch und konnte alle drei Spiele für sich entscheiden. Anders als in der Qualifikation jedoch, war der Auftritt der Kicker von der Hafenstraße am Samstag nicht mehr so bestechend. Gegen die Spfr. 1918 Altenessen gelang nur ein 3:1, gegen den TuS Helene wurde ein 4:2 verbucht. Beide Nordklubs schieden in der Folge aus. Kommendes Wochenende darf der RWE Am Hallo in Gruppe sieben gegen Vorjahressieger FC Kray antreten.

Für den VSV lief es, nach seinen Maßstäben, besser. Die Mannschaft von Trainer Otto Prell gehört traditionell eher zu den defensiv spielenden Klubs und konnte mit ihrer Spielanlage auch in der Sporthalle Bergeborbeck punkten. Die Vogelheimer gewannen ebenfalls ihre drei Gruppenspiele, obwohl sich gewisse Startschwierigkeiten beobachten ließen und das Team in der Vorwärtsbewegung eher weniger überzeugte. Dafür glänzte die Hintermannschaft, gerade Torwart Patrick Prell begeisterte das Publikum mit seinen Paraden.

„Überragend“, urteilt auch Übungsleiter Otto Prell. „Er hat uns immer im Spiel gehalten.“ Prell ist mit seiner Mannschaft zufrieden, auch wenn man sich am Anfang etwas schwer getan habe. Das Ziel Prells, der zum Trainer der „Auf Asche“-Elf gekürt wurde, ist die Endrunde. Titelaspirationen? Otto Prell gibt sich diplomatisch: „Es sind sehr gute Mannschaften im Turnier, es wird immer schwerer werden.“ Dennoch möchte er mit seinen Vogelheimern um den Cup spielen. Nächstes Wochenende muss der Vogelheimer SV gegen die U23 vom ETB und gegen Tgd Essen West bestehen.

Die SG Altenessen konnte sich am Sonntag ebenfalls in ihrer Gruppe behaupten, gewann in ihrer Fünfergruppe vier ihrer Partien und schoss obendrein noch die meisten Tore der Staffel. Kommenden Samstag erwartet die Truppe von Trainer Jörg Dohmann jedoch mit den Landesligisten ESC Rellinghausen, SuS Haarzopf und dem SV Burgaltendorf, eine wahre Todesgruppe.

Unerwartete Probleme hatten die Schwalben in der Gruppe sechs. Erst unterlag man dem TuS Essen West, dann teilte man sich Punkte mit AL-ARZ Libanon. Das letzte Spiel artete jedoch in ein Schützenfest aus: Mit einem überdeutlichen 9:0 konnte Juspo Altenessen besiegt werden. Unter dem Strich rettete Schonnebeck das bessere Torverhältnis. Kommendes Wochenende geht es am Samstag unter anderem gegen den SC Frintrop 05/21. Dann sind die Grün-Weißen hoffentlich schneller auf Draht.

Mannschaft der Stunde ist derzeit der ESC Preußen - der B-Ligist dominierte seine Gruppe: Vier Spiele, vier Siege. Die Nord-Mannschaft darf sich auf die Zwischenrunde am Hallo freuen und wird versuchen das gute Vorjahresergebnis zu wiederholen. In der Zwischenrunde warten auf die Adlerträger unter anderem der TuS Holsterhausen und die SG Kupferdreh/Byfang.

Weitere Impressionen aus Borbecker Sicht gibt es hier.
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