Keine Panik! Rot-Weiss-Aufsichtsrat spricht nach Kray-Pleite

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Seine Personalie steht auch nach der Derby-Enttäuschung nicht zur Debatte: Rot-Weiss-Cheftrainer Marc Fascher. Archivfoto: Gohl

Für Fans von Rot-Weiss Essen stellte sich nach der Enttäuschung gegen Kray die Trainerfrage. Zur Personalie Marc Fascher und anderen „Nebenkriegsschauplätzen“ äußerte sich jetzt RWE-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Hülsmann, der nach dem Kray-Spiel einen Kurzurlaub auf Sylt einlegte.

„Bei aller Enttäuschung, die ja auch vor mir nicht Halt macht, sollten wir doch versuchen, die augenblickliche Situation objektiv zu analysieren. Und da beißt die Maus keinen Faden ab, dass wir schlecht in das neue Jahr gestartet sind“, räumt Hülsmann in der Stellungnahme ein. „Aber es ist dieselbe Mannschaft und es ist derselbe Trainer, die noch vor wenigen Wochen mit dem Erringen der Herbstmeisterschaft von allen Seiten gefeiert wurden und nicht nur von den Rot-Weiss-Fans.“

Nebenkriegsschauplätze

Zugleich warnt der Aufsichtsratsvorsitzende Hülsmann vor einer Überbewertung anderer Probleme: „Und wenn es mal nicht läuft, dann werden auch gleich alle ‚Nebenkriegsschauplätze‘ aufgerufen, um damit beweisen zu wollen, warum dies und jenes nicht läuft. Dass Sportvorstand und Trainer nach dem Spiel gegen FC Kray nicht im Business-Bereich oder nicht beim Spiel der U19 gegen RWO gewesen waren, wird aufgebauscht, ohne zu hinterfragen, welche Gründe dafür vorlagen. Es wird beklagt, dass mit Moritz Nicolas ‚ein weiteres Talent‘ die Hafenstraße verlässt, ohne hervorzuheben, dass die Begehrlichkeiten von Bundesligisten eine Auszeichnung für die rot-weisse Jugendarbeit sind und die Vertragssituation des Spielers komplett unterschiedlich zu bewerten ist als etwa beim Wechsel von Hendrik Bonmann.“

Spekulationen über Welling-Rücktritt

Zugleich beschwichtigt der Aufsichtsratsvorsitzende die Sorge, Geschäftsführer Michael Welling könnte in nächster Zeit den Verein verlassen: „Oder es wird öffentlich darüber spekuliert, dass unser 1. Vorsitzender Michael Welling ‚die Brocken hinwerfen wolle‘. Unabhängig davon, dass ich bei dem engen Vertrauensverhältnis, was mich und Michael verbindet, sicherlich als Erster von solchen Gedankengängen erfahren würde, sind wir doch auch in der glücklichen Lage, dass der Vertrag mit Michael Welling noch bis 2017 läuft und ich persönlich hoffe, auch noch länger. Denn: der jetzige RWE ist eindeutig Michael Wellings ‚Baby‘ und ein guter Vater steht zu seinem ‚Baby‘ in guten wie in schlechten Zeiten.“

Die Stellungnahme von Christian Hülsmann gibt es in voller Länge auf der Internetseite von Rot-Weiss Essen.
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