Lokalfußball: Ein "Hitchcock" am Schetters Busch - Vogelheim und Altenessen taumeln

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Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies. Archivfoto: Gohl
Der Druck war groß, dementsprechend laut fiel der Jubel nach dem Schlusspfiff aus. Im Rennen um den Aufstieg schlug Landesligist Schonnebeck den abstiegsbedrohten SuS Haarzopf mit 3:2. Und das in letzter Minute. Der Außenseiter lag nach einer halben Stunde mit 2:0 in Front, der etwas glückliche Ausgleich - bei der Entstehung war eine Hand im Spiel - fiel noch in Halbzeit eins.

Danach schien der SuS-Kasten vernagelt. Die Schwalbenträger rannten an, Haarzopf verteidigte hingebungsvoll. Ein Platzverweis für die Gäste in der 78. Minute erwies als Türöffner. Arian Reimann und der eingewechselte Aleksandar Jovic machten das Schonnebecker Glück perfekt.

Beinahe wären die Jubelarien am Schetters Busch noch verstummt: Benjamin Christ, der beide Treffer für die Gäste erzielte, hatte in der Nachspielzeit das 3:3 auf dem Fuß. So konnte Dirk Tönnies nach dem Schlusspfiff durchatmen: „Wir hatten Probleme, in das Spiel zu kommen. Aber die Jungs haben das gut gemacht. Jetzt sollen sie den Moment genießen.“ Schließlich ist die Spielvereinigung auf Tuchfühlung mit der Spitze. Bereits heute kommt es zum Kräftemessen mit dem ESC Rellinghausen, der nach beeindruckenden Ergebnissen in den Titelkampf eingreift (19 Uhr am Krausen Bäumchen).

Düster siehts dagegen für den Vogelheimer SV in der Landesliga aus: Der VSV ist seit acht Spielen sieglos und schwebt in Abstiegsgefahr.

Ganz so dramatisch ist die Lage an der Kuhlhoffstraße noch nicht. Die SG Altenessen zehrt in der Bezirksliga 4 vom Polster aus der Hinrunde. Aber es machen sich Auflösungserscheinungen bemerkbar. 1:6 gegen Osterfeld - damit handelte sich die SGA 16 Gegentreffer in nur drei Spielen ein.
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