Niederwenigern holt sich den Titel!

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Partystimmung: Die Hattinger Sportfreunde Niederwenigern gewinnen die 21. Essener Hallenfußballmeisterschaft. Fotos: Gohl
 
Amtliche Übergabe: Rudolf Jelinek (li.), 1. Bürgermeister der Stadt Essen, ließ es sich nicht nehmen, die Trophäe zu überreichen.

In der Essener Hallenfußballmeisterschaft überschlugen sich am Wochenende die Ereignisse. Nach der Endrunde am Samstag folgte am Sonntag die Finalrunde, darauf dann die Spiele um die endgültigen Platzierungen. Dabei gab es viele Überraschungen. Am Ende triumphierten die Kicker aus Hattingen verdient.

Bereits am Samstag erwischte es eine Reihe hochgehandelter Teams faustdick. Mit einer enttäuschenden Vorstellung verabschiedete sich der Landesligist ESC Rellinghausen aus dem Turnier. Die Rellinghauser konnten kein Gruppenspiel gewinnen. Titelverteidiger Schonnebeck schaffte es um ein Haar auch nicht. Doch nach zwei Unentschieden und einer Niederlage rettete das bessere Torverhältnis. Der FC Kray und Blau-Weiß Mintard kamen in der nächsten Staffel weiter. Der TuS Helen ging in der dritten Runde unter. Hier zogen die SF Niederwenigern und der SC Werden-Heidhausen in die Finalrunde ein. Mit zwei Siegen und einem Remis errung der Vogelheimer SV die Spielberechtigung für den Sonntag. Der FSV Kettwig schaffte ebenfalls den Schnitt.

ESC verabschiedt sich frühzeitig

Am Sonntag war es dann soweit: Finale! Die Schonnebecker spürten den Fluch des Pokals, der in seiner 20-jährigen Geschichte von keinem Vorjahres-Champion verteidigt werden konnte. Die Schwalbenträger verloren in den finalen Gruppenspielen gegen Kray und Vogelheim. Der VSV gewann nach dem Sieg gegen die Grün-Weißen kein weiteres Mal. Gegen Kray setzte es sogar ein 2:9. Der Regionalligist schied darauf aus der Titelhatz gegen Niederwenigern mit 1:4 aus. A-Ligist FSV Kettwig spulte eine beeindruckende Vorstellung ab und qualifizierte sich für das Spiel um Platz Drei. TuS Essen-West verlor nur gegen die Kettwiger und durfte in dem Platzierungsspielen noch auf den Titel hoffen.

Finalspiele beginnen

Um 16 Uhr traten die Schonnebecker gegen den SC Werden-Heidhausen im Spiel um Platz Sieben an. Der Landesligist spielte etwas lustlos, war mit feinem Kombinationen vor dem Tor des SCs aber erfolgreich und gewann verdient mit 5:1. So bezog der Titelverteidiger den siebten Platz, der SC feierte das Erreichen des achten Rangs. Plätze Fünf und Sechs machten die Vogelheimer und die Kicker von Blau-Weiß Mintard unter sich aus. Auch hier konnte sich VSV-Coach Sascha Hense wieder auf die Geschicke von Torjäger Mohamed, Bouazza verlassen, der beim 5:2-Sieg dreimal traf. Die Mülheimer mussten sich mit dem sechsten Platz zufrieden geben.

FSV Kettwig beeindruckt

Im nächsten Match ging es um den dritten Platz. Der FC Kray trat gegen die Kicker vom FSV Kettwig an. Der A-Ligist unter der Ägide von Trainer Achim Heymanns hatte sich die Unterstützung der Halle mit starken Auftritten gesichert. Gegen den Regionalligisten aus Kray sah der Kreisligist aber am Anfang kein Land und erstarkte zu spät um das Ruder noch herum reißen. Die Krayer sicherten sich mit einem 5:3 den dritten Platz.

TuS Essen-West steht sich selbst im Weg

Im Finalspiel machten die SF Niederwenigern früh ihren Titelanspruch klar. Nach 15 Minuten stand es 5:0 für die Truppe aus Hattingen. Das lag auch daran, dass der Gegner - TuS Essen-West - zu viel mit den zugegebenermaßen inkonsistenten Schiedsrichterentscheidungen haderte. In der Folge gerieten die West-Essener in Unterzahl. Das nutzte die Niederweniger. Zwei Essener Tore in den Schlussminuten waren dann einfach zu wenig. Die Sportfreunde Niederwenigern ließen sich nach dem 5:2-Sieg zum 21. Essener Hallenfußballmeister küren.
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