Organisationsaufwand: Viel Hingabe brauchte die Planung des 2. Welterbelaufs Zollverein am 12. September

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Berthold Hiegemann (2.v.links), Frank Draganski (3.v. links) und Timo Köhler (4. v. links) bei den Planungsgesprächen für den nächsten Samstag mit ihrem Vorstandsteam auf dem Zollvereingelände. Foto: Rolf Bednarzik/LT Stoppenberg

Am kommenden Samstag, 12. September, steigt auf Zollverein der zweite Welterbelauf. Die Organisation eines solchen Großevents erfordert mehr Arbeit, als man meinen sollte.

„Für den diesjährigen Lauf sind insgesamt über 220 Helfer im Einsatz!“, berichtet Frank Draganski, Mitglied des Organisationsteams des Welterbelaufs. „Hier wird jeder gebraucht, gleich ob er 2 oder 200 Stunden einbringt!“ Und genau das ist das Erfolgsrezept, mit dem Kooperationspartner und Sponsoren überzeugt worden sind. „Hier reißt sich jeder für die Veranstaltung ein Bein aus“, erklärt Berthold Hiegemann, Vorsitzender des Leichtathletik-Teams Stoppenberg.

Leuchtturmprojekt für Zollverein

Das hat letztlich auch die RAG Montan Immobilien GmbH und die Stiftung Zollverein davon überzeugt, für diese Veranstaltung eine Kooperation mit dem Leichtathletikverein aus dem Essener Norden einzugehen. Angeschoben von Rudi Jelinek, 1. Bürgermeister der Stadt Essen, nahm das Vorhaben Fahrt auf und als sich mit Frank Draganski und Timo Köhler zwei Veranstaltungsleiter gefunden hatten, die sich sofort an die Erstellung eines Konzeptes machten, war klar, dass diese Laufveranstaltung kein Traum bleiben konnte.
„Nach dem großen Erfolg der Premierenveranstaltung ist der Welterbelauf schon heute ein Leuchtturmprojekt für unser Unternehmen und den Standort Zollverein“, stellt Prof. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien, nicht ohne Stolz fest. „Wenn man die Zeit aufrechnet, kommen für die Vorbereitung locker über 1.000 Stunden zusammen. Die Zeiten am eigentlichen Veranstaltungstag nicht eingerechnet“, bemerkt Timo Köhler. Der Student weiß, wovon er spricht, denn bei ihm laufen die Fäden für die Wettbewerbe zusammen.
In diesem Jahr sind mit über 1.200 Anmeldungen vor dem Start am 12. September schon fast alle Läufe ausgebucht. Nur bei den Walkern und im Jugendlauf sind noch einige Startplätze zu vergeben. Doch auch das Rahmenprogramm lockt mit Sicherheit wieder viele Zuschauer. So wird beispielsweise das Reiseunternehmen Tigges mit seinen Ruhrgebietsreisen einen Pendelverkehr mit modernen Elektromobilen anbieten und auch kulinarisch wird einiges geboten. Es lohnt sich also dabei zu sein.

Reinerlös für Kinder- und Jugendarbeit

Und wenn von der Veranstaltung finanziell etwas übrig bleibt, geht der Reinerlös in die Kinder- und Jugendarbeit. Denn trotz allem bleibt das Ziel des Vereins Kindern und Jugendlichen die Freude am Sport zu vermitteln. Nähere Infos gibt’s auf der Internetpräsenz welterbelauf-zollverein.de.
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