Punktgleich an der Spitze: Rot-Weiss schlägt FC Hennef 4:0

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Es läuft: Wie bereits gegen Wattenscheid stand in Hennef hinten die null. Archivfoto: Gohl

Nach dem furiosen 6:0 gegen Wattenscheid musste Rot-Weiss Essen zum Tabellenschlusslicht nach Hennef reisen. Befürchtungen, dass die Hafenstraßen-Elf den Gegner unterschätzen könnte, bewahrheiteten sich nicht: Mit einem souveränen 4:0 absolvierte der RWE am Sonntag die Auswärts-Aufgabe. Durch den Sieg steht Rot-Weiss punktgleich mit Viktoria Köln und Alemannia Aachen an der Tabellenspitze.

“Wir waren direkt gut drin im Spiel und haben uns durch das frühe Tor zusätzliche Sicherheit geholt. Nach der Halbzeit haben wir dann wieder einen tollen Start gehabt und das Spiel letztendlich mit kontrollierter Offensive zu Ende gespielt”, analysiert Fascher die Partie.
Nur sechs Minuten waren gespielt, als Tim Hermes einen seiner weiten Einwürfe etwas zu schnell für die Hennefer Hintermannschaft ausführte und Sven Kreyer auf die Reise schickte. Dieser sah in der Mitte den mitgelaufenen Platzek, der das Leder nur noch über die Linie schieben musste (6.). Der Tabellenletzte aus Hennef reagierte geschockt und brachte in der Folge wenig zustande. Die Zweikämpfe gingen in der Anfangsphase fast ausschließlich an die Rot-Weissen, die gewonnene Bälle immer wieder schnell in die Spitze spielten und so ihre Stürmer in aussichtsreiche Position brachten. Nachdem Marwin Studtrucker in der 10. Minute noch frei vor Hennef-Keeper Monjeamb scheiterte, zeigte Tim Hermes, dass er seinen rechten Fuß nicht nur zum Stehen zu gebrauchen weiß. Ein toller Pass von Daniel Grebe in die Schnittstelle der Hennefer Innenverteidigung erreichte den kreuzenden Hermes an der rechten Strafraumkante. Die rot-weisse Nummer zwei fackelte nicht lange und nagelte den Ball ansatzlos in den rechten Torwinkel der Gastgeber (16.).

Die null steht

Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann erneut nicht lange, bis der Ball zum ersten Mal im Hennefer Netz zappelte. Tim Hermes startete nach einem Ballgewinn im Mittelfeld durch und trieb den Ball bis an den gegnerischen Sechzehner. Von dort aus setzte er Sven Kreyer ein, der FC-Torwart Monjeamb umspielte und zum 3:0 abschloss (48.). Den Schlusspunkt setzte dann Philipp Zeiger. Der rot-weisse Abwehrturm hatte im Gespann mit Richard Weber zuvor jegliche Angriffsversuche des Gastgebers zunichte gemacht und versuchte sich in der 68. Minute einmal in der Offensive. Nach einem Durcheinander im Strafraum des Gastgebers setzte Zeiger entscheidend nach und drosch den gewonnenen Ball aus sieben Metern zum 4:0-Endstand unter die Latte.

Echte Spitze

Ein auch in der höhe verdienter Sieg der Rot-Weissen, die in Hennef eine souveräne Vorstellung boten. Trotz zehn erzielten Toren in den vergangenen zwei Spielen zeigte sich Fascher über einen anderen Fakt besonders erfreut: “Für mich ist neben dem Sieg besonders wichtig, dass wir auch heute wieder zu Null gespielt haben.” Durch die aktuelle Serie konnte RWE jetzt mit dem haushohen Liga-Favoriten Viktoria gleichziehen und steht zusammen mit Aachen und den Kölnern an der Tabellenspitze.
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