Rot-Weisser Ganztag: Nummer zehn – Zollverein!

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Lange Schlangen, stapelweise Signaturen: Rot-Weisse Autogrammstunde mit Gino Windmüller (li.) und Marcel Platzek (re.). Fotos: Capitain/JHE
 
Kicken mit den Idolen: Die Mannschaft von Gino Windmüller gewinnt knapp, mit nur einem Treffer!

Spieler von Rot-Weiss Essen besuchen seit diesem Frühling mindestens einmal im Monat eine von 57 Offenen Ganztagsschulen (OGS) der Jugendhilfe Essen (JHE) im Stadtgebiet. Nach zuletzt Kettwig war nun beim zehnten Ausflug Essen-Katernberg angesagt: Gino Windmüller und Marcel Platzek waren zu Gast an der Zollvereinschule und haben gemeinsam mit den Grundschülern gegessen, gequatscht und gekickt. Außerdem gab es Autogramme für alle und Tickets für das nächste Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Schalke 04.

Die Ganztags-Tournee ist eines von elf Projekten des Essener Chancen e.V. , der die vielen sozialen Aktivitäten des Traditionsklubs von der Hafenstraße unter seinem Dach bündelt. Prof. Dr. Michael Welling, Vorsitzender von RWE und Essener Chancen, ist hingerissen von der Ganztagskooperation mit der Jugendhilfe: „Es ist an jeder Schule anders, aber es ist immer wieder genial. Die Schüler bereiten uns mit ihrer Begeisterung überall in der Stadt einen sagenhaften Empfang und freuen sich auf den gemeinsamen Nachmittag. Das zeigt auch unseren Spielern, wie stark Rot-Weiss in der Stadtgesellschaft verankert ist.“

Für jede Schule etwas Besonderes

Auch auf dem Schulhof der Zollvereinschule hängt ein großes, selbst gestaltetes Banner: „Willkommen RWE!“ Im Klassenraum zieren Schals und Mannschaftsposter die Wände. Es gibt alte Lederbälle mit dem Vereins-Logo und nicht wenige tragen Trikots aus verschiedenen Jahrzehnten in rot und weiß – von Willi Lippens, über die Pokalhelden von 1994 und die letzte Zweiliga-Mannschaft bis heute ist alles vertreten.
Gemeinsam geht’s in den Essensraum, auf dem Speiseplan steht Döner. Angreifer Marcel Platzek freut sich: „Döner? Super, dann komme ich öfter mal hier vorbei.“ Der Goalgetter und Abwehrstratege Gino Windmüller sitzen jeweils mit fünf, sechs Kindern am Tisch, man tauscht sich aus. Auch Mitarbeiter der Geschäftstelle mischen sich zu den OGS-Schülern. Es ist gemütlich, zum Hauptgericht gibt es noch frisches Gemüse und zum Nachtisch Obst.
Annette Tischer, Leiterin des Offenen Ganztags bei der JHE, bestätigt die gute Resonanz auf das Projekt: „Das ist für jede Schule etwas Besonderes: Die Kinder überlegen sich den Tagesablauf zusammen in Gruppenarbeit und legen fest, was sie mit den Spielern machen möchten.“ Neben der Teamarbeit und Ernährungsbewusstsein soll die Lust auf Bewegung im Vordergrund stehen.
Marcel Platzek und Gino Windmüller wählen draußen auf dem Schulhof zwei Teams, dann kommt der Ball in die Mitte und los geht’s. Aktion pur, die Anfeuerungsrufe erreichen Westkurven-Niveau! Das Team Windmüller gewinnt knapp mit einem Tor Vorsprung. Es folgt die Autogrammstunde, auf der die Kids lange Schlangen bilden und stapelweise Signaturen für die ganze Familie klarmachen.

Anfeuerung auf Westkurven-Niveau

Zum Abschluss überreichen die Gäste von der Hafenstraße Eintrittskarten an JHE-Erzieher Markus Pluskota und Fachberaterin Gudula Gürtler-Noorbehesht für alle Schüler der Zollvereinschule, die ihren Besuch nach den dem großen Gruppen-Foto am Schultor verabschieden. Patzek und Windmüller machen die La-Ola-Welle und die Schüler winken unter RWE-Schlachtrufen, bis der Tross nicht mehr zu sehen ist. „Die Kinder hatten auf jeden Fall Spaß!“, schmunzeln die Fußballer. Und das ist vielleicht das allerwichtigste Ziel des „Rot-Weissen Ganztags“.
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