Rückt Rot-Weiss Essen Samstag der Gefahrenzone noch näher?

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Ratlosigkeit an der Hafenstraße: Dass Fortuna Köln einen Schritt weiter ist als Rot-Weiss Essen, wurde bereits beim 1:0-Erfolg der Koschinat-Truppe zu Beginn des Jahres offenbar. Bei der Neuauflage nun ließen sich die Bergeborbecker erneut vom Selbstbewusstsein der Lotte-Verfolger (nun acht Siege in zehn Saisonspielen) einschüchtern.

Sieg fiel nur etwas zu hoch aus

Kein Aufbäumen in den Zweikämpfen, bei der Zuordnung immer mehrere Meter vom Mann weg – die Fortuna hatte leichtes Spiel. Sicher fiel der Sieg der Rheinländer mit 0:4 etwas zu hoch aus: Normalerweise segeln zwei von vier Bälle am Tor vorbei, stattdessen steht RWE nach vier kassierten Traumtoren mit der drittschlechtesten Defensive der Liga (20 Gegentreffer) da. Allen voran Andersens traumhafter Schlenzer von der Strafraumkante (21. Minute, 0:2) war das Eintrittsgeld aus Gästesicht wert. Dennoch: An der Niederlage gibt es nichts zu deuteln.

Fans reagierten ironisch

Die Erklärungen für diese mutlose Vorstellungen blieben an diesem Abend aus. An mangelnder Unterstützung durch den Anhang konnte es nicht gelegen haben. Bis zum 0:3 feuerten die Fans ihr Team an. Dass sie sich eine Viertelstunde vor Schluss in Galgenhumor übten („Freibier für alle“, „Deutscher Meister wird nur der RWE“) sei ihnen zugestanden.
Für die Mannschaft von Waldemar Wrobel steht am heutigen Samstag, 16 Uhr, das Auswärtsspiel gegen Verl bevor: Der SC liegt in der Tabelle der Regionalliga West einen Rang vor RWE auf Platz 10. Beide Vereine gehen mit Negativerlebnissen ins Spiel, der Verlierer droht, näher an die rote Zone zu rücken.

Fotos: Gohl
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