Tischtennis: Rouven Diekjobst vom TTV DJK Altenessen: Vom "schleichenden Niedergang" zum "absoluten Shootingstar"

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Rouven Diekjobst
 
3.Schüler 2011/2012, Rouven Diekjobst ganz links auf dem Bild
Rouven Diekjobst ist momentan Spieler in der 3.Jungen in der Kreisklasse sowie in der 7. Herren in der 3. Kreisklasse beim TTV DJK Altenessen.

Angefangen hat es aber im September 2009 in der 8. Schülermannschaft des Vereins, ja die Zahl ist kein Tippfehler, damals gab es doch tatsächlich Acht (!) Schülermannschaften. Mit stolzen 12 Jahren nahm er also an erste Meisterschaftsduelle teil, und das bereits nicht zum Nachteil der damaligen Mannschaft. Schon im ersten Spiel gegen GW Essen steuerte er mit zwei Einzelerfolgen direkt zum 4:0 Punktesieg bei, rettete am zweiten Spieltag mit ebenfalls zwei Einzelsiegen das 3:7 gegen Stoppenberg und somit einen Zähler für die Gesamtwertung. Am Ende stand das Team auf Rang 5.
Die Rückrunde begann dann ein wenig zerfahrener, denn er konnte zwar erneut mit sechs Einzelsiegen aus den ersten drei Partien glänzen, spielte dann aber oftmals Ersatz in anderen Mannschaften und verlor so ein wenig den Faden. Dies blieb damals aufgrund der vielzahl an Teams aber nicht aus und so lernte er früh, den Teamgeist und die Geschlossenheit des Vereins kennen, da zu sein, wenn man gebraucht wurde.

Interessant wurde es dann im zweiten und dritten Jahr seiner Laufbahn, denn da spielte er bereits in der Schüler-Kreisliga, musste aber gerade im ersten Jahr noch hart für die Erfolge arbeiten, stieß auch oftmals an seine Grenzen und kam so auf eine Einzelbilanz in der Rückserie 2010/2011 von 3:7, die natürlich ausbaufähig war. Aber auch die Trainingsintensität spielte eine Rolle.

Die Saison 2011/2012 war dann eine sehr interessante, denn es ging gegen den Abstieg aus der Schüler Kreisliga. Er war hochmotiviert, ließ sich aber von den vielen Niederlagen und Rückschlägen schnell aus dem Konzept bringen, fehle oftmals bei den vor allem wichtigen Spielen aus bestimmten Gründen und so konnte am Ende der Klassenerhalt nicht gefeiert werden. Dies war gleichzeitig das letzte Schülerjahr.

2012/2013 ging es in der Jungen-Kreisliga weiter, da aber die Trainingshäufigkeit weiter nachließ und immer mehr die Unzufriedenheit platz fand, ging eine ganz miese Hinrunde mit einer Bilanz von 3:9 zu Ende. Da Rouven viel zu oft an sich selbst zweifelte, er aber trotzdem nie aufgab, konnte er diese Zeit überwinden. So ganz still und heimlich sollte es dann ab der Rückrunde 12/13 besser werden. Dort durfte er auch zum ersten Mal im Herrenbereich reinschnuppern, er fühlte sich wieder "gebraucht" im Verein. Man gab ihm die Chance sich höher zu profilieren und die nutzte er auch prompt. Er gewann alle seine vier Duelle in der 3. Herren-Kreisklasse und schien gefragter denn je. Die Rückrundenbilanz in der Jugend konnte er von 3:9 auf 6:6 verbessern.

Nun sind wir also in der Saison 2013/2014 und diese könnte nach Stand Dezember 2013 garnicht besser laufen. Mittleriwele 16 Jahre "jung" hat er es mit seiner neuen Mannschaft, der 3. Jungen in der Kreisklasse Gr. 2 geschafft, sich unter die ersten Vier zu platzieren und sich in der rückrunde für die Bestengruppe zu qualifizieren. Die Bilanz lautet nun 9:3. Außerdem ist er Stammspieler und Nr. 1 im Herrenteam geworden. Nachdem er dort zu Beginn im oberen Paarkreuz Anlaufschwierigkeiten hatte und mit 1:5 startete, konnte er die Bilanz auf 6:6 verbessern. Im Doppel ist Rouven auch eine "Bank". In der Jugend steht er 5:1, im Herrenbereich 6:1. Nun durfte er sogar dreimal in der 2. Kreisklasse aushelfen, in der 6. Herren und schaffte ebenfalls drei Siege. Das sind Fortschritte, die es länger nicht mehr bei ihm gab. So blicken wir nun weiter positiv in die Zukunft, was seine noch junge Laufbahn angeht.

Das Ziel für die Rückrunde heißt dann in der Jugend den Aufstieg in die Bezirksklasse anzupeilen, das sollte mit ihm an Nr. 1 und seiner aktuellen, beständigen, guten Form auf alle Fälle möglich sein. Im Herrenbereich möchte er sich auch weiter entwickeln und eine positive Bilanz erreichen. Das Zeug dazu hat er allemal, jetzt liegt es an ihm, diesen positiven Trend mit viel Engagement und Eifer fortzusetzen und die guten Leistungen weiter auszubauen.

Der Verein gibt ihm jedenfalls den Rückhalt und ist froh einen Spieler, wie Rouven Diekjobst, der die negative Zeit überwunden hat, in seinen Reihen zu haben!
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